Vertrackte Kommunikation

Ich erhielt wohl eine grundsätzliche Zustimmung, mehr aber auch nicht. Zu dem Begriff „grundsätzliche Zustimmung“ kenne ich folgende Deutung:

„Grundsätzliche Zustimmung ist die höflichste Form der Ablehnung.“
(Robert Lembke)

Darüber muss ich jetzt erst mal nachdenken … möglich wäre es durchaus. Richtig miteinander zu kommunizieren ist eine Kunst und was die Kommunikation angeht, bin ich wohl nicht so kunstbegabt. Malen fällt mir da leichter. Meine Bilder drücken das aus, was ich meine. Und dann ist es ja auch so, dass wahre Mitteilung nur unter Gleichgesinnten bzw. Gleichdenkenden stattfindet. Das ist derzeit wohl nicht der Fall. Ich hätte das berücksichtigen sollen.

Die Kunst
richtig miteinander zu kommunizieren
ist wie laufen lernen
man fällt so oft auf die Nase
bis man liebevoll
an der Hand genommen wird

© Wilma Eudenbach

Also das war so: heute hatte ich das Gefühl, dass wir unterschiedlich kommunizieren. So etwas geht dann leider sehr oft daneben. Das ist frustrierend und ich rechne nicht damit, dass ich liebevoll an der Hand genommen werde.

Es ist wie beim Radio (ein Beitrag aus dem Jahr 2009)

 

Durch ein Gedicht, hier zu finden: https://gedankenimnebel.wordpress.com/2018/12/13/entschluesseln/ , wurde ich an mein altes Blog (siehe Beitragsbild ) und an Gedanken erinnert, die ich mir damals gemacht habe. Nun habe ich in meinen alten Archiven danach gesucht und ihn tatsächlich wiedergefunden. Dies war damals mein Beitrag zum Thema – am 22.12.2009:

Es ist wie beim Radio

Zuerst müssen Sender und Empfänger auf die zueinander passende Frequenz eingestellt sein, damit es überhaupt einen Empfang gibt!

Jeder hat seine Wellenmuster, eine Art „Wunschfrequenz“, auf der er sendet. Hin und wieder trifft er dabei auf einen („seinen“) Empfänger, der sich gerade auf der gleichen Frequenz befindet. Die Verständigung dabei grenzt an ein „Wunder“ – das Wunder der Elektrizität! Wunder jedoch nur deshalb, weil wir dieses „Phänomen“ immer noch nicht gänzlich erklären können …  wie noch so viele andere Phänomene.

Doch es ist einfach so und die Verständigung klappt … bis die ersten „Funkpiraten“ dazwischenfunken. Die Funkverbindung wird gestört oder geht im schlimmsten Fall ganz in die Brüche. Von da an herrscht die sogenannte „Funkstille“.

Der erste Gedanke, der da wohl durch den Kopf geht, ist:
„Jetzt störe ich den Störer einfach auch – mit meiner „Funkstation“ – !“
Das mag vielleicht die Dauer des Adrenalin-Ausstoßes verkürzen und kurzfristige seelische Linderung verschaffen, doch Stören ist nicht wirklich sinnvoll!

Nein – lieber zunächst zuhören als stören. Besser ist es, zuzuhören, zu notieren und wenn möglich, den Störer zu melden!

Erfahrungsgemäß genügt es wirklich nicht, einen Funkpiraten zu stören, meistens bringt es keinen Erfolg. Funkpiraten kommen immer wieder. Wenn nicht auf der alten, dann auf deiner neuen Wunschfrequenz. Deshalb musst du versuchen, solche störenden Funkpiraten durch Bekanntmachen/Melden aus dem Verkehr zu ziehen.

Dann mach weiter, suche dir eine neue Wunschfrequenz und sende. Von den vielen Empfängern, die es gibt, wird einer auf deiner Frequenz bald antworten!

Ja, es ist wirklich wie beim Radio. Dort führen mehrere verschiedene Frequenzen zu bösen Interferenzen, zu unerwünschten Überlagerungen von zwei oder mehr Wellen.
Löschen sich die Wellen dabei gegenseitig aus, so spricht man von destruktiver Interferenz. Ganz schön interessant, das Thema, nicht wahr?

Doch für heute genug gesendet, das war´s. Ihr fragt euch jetzt sicher, wie ich denn auf solche Gedanken komme. Ganz einfach, ich habe eine Ausbildung in Elektrotechnik, bin sozusagen im Radio-Fernseh-Geschäft meiner Eltern inmitten von Elektrizität, Frequenzen und Wellen aufgewachsen. Schon damals haben mich diese ungeklärten Phänome „Elektrizität, Gravitation und Magnetfeldresonanz“ fasziniert.
Und noch heute mache ich mir darüber so meine Gedanken …… denn,

„In unserem Leben sind Gedanken die Wunschfrequenz und Gefühle die Wunschgeschwindigkeit. Wir streben den Gleichklang und so die Verbindung von Gedanken und Gefühlen an!“.

Das habe ich mal irgendwo gelesen und für glaubhaft befunden.