„Bitte keine Sterbensangst: Sie werden sich nicht totlachen! Aber Schmunzeln und Lächeln und auch Lachen sind erwünscht, und hoffentlich gestatten Sie es sich. Denn so was tut man ja eigentlich nicht. Also bei uns. Tod und lustig, das geht nicht zusammen.“
Doch, es geht! Ich lese ihr Buch und ich lese über diese besondere Frau. Sie ist Krankenschwester, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Sterbeamme, Traueramme und darüber hinaus noch Musikerin, Kabarettistin und Buchautorin. Da kommt einiges an Erfahrung zusammen, denke ich.
„Wenn wir Nähe zu Sterbenden zulassen, und das wird in diesem Buch geschehen, sind wir mit unserer eigenen Endlichkeit konfrontiert. Diese Tatsache ist kein Drama, sondern normal. So ist es und Punkt.“
In diesem Buch vom Sterben geht es vor allem um das Leben, habe ich gelesen. Doch eins nach dem anderen.
Ich habe mir mal bisschen was aus ihrem Kabarett „Zum Sterben schön“ angesehen:
Wie wahr, denke ich. Ich bekomme es ja gerade selbst zu spüren.
und das hier:
Es ist beides: schön und traurig. Eben wie Leben und Tod.
Und nun noch mal zum Buch. Hier stellt sie es selbst vor:
So, und wenn es euch interessiert, wie ich auf all das gekommen bin, dann schaut mal auf YouTube vorbei:
Diese Doku ist mir aufgefallen, weil sie großes Interesse ausgelöst hat.
Und warum ich mich überhaupt damit beschäftige? Ich sage es mit ihren Worten aus ihrem Buch:
„Wir würden doch auch niemals im Leben unvorbereitet in Prüfungen, Konfliktgespräche, zu einem ersten Rendezvous gehen. Wir prägen uns ein, was wir wissen müssen, wir entwickeln Strategien und frisieren und rasieren uns sorgfältig.“
Todsicher ist doch, dass ich auch mal gehen muss (wie jeder von uns!) und warum sollte ich mich nicht auf diese letzte Reise und das bevorstehende Rendezvous vorbereiten? Totschweigen ist sicher nicht die beste Lösung.



