A peaceful Masterpiece! 🎄

Die Misa Criolla (dt.: „Kreolische Messe“) ist eine Messe des argentinischen Komponisten Ariel Ramírez für 2 Solo-Tenöre, gemischten Chor, Schlagzeug, Klavier und traditionelle Instrumente der Andenregion.

Als Ramírez in den 1950er Jahren in Würzburg in einem Kloster wohnte, traf er eines Tages die Schwestern Elisabeth und Regina Brückner, die ihm erzählten, dass ein schönes Herrenhaus vor dem Kloster während der Ära des Nationalsozialismus – nur wenige Jahre zuvor – ein Konzentrationslager (KZ) gewesen sei, und dass sie beide, obwohl die Todesstrafe darauf stand, Nacht für Nacht Essen zu den Gefangenen brachten. Dies hat er nicht vergessen und beschloss in den Jahren 1963 und 1964 ein musikalisches Werk zu Ehren dieser beiden deutschen Schwestern zu schreiben.

Es gibt zahlreiche Aufnahmen der Misa Criolla in ihrer Originalfassung mit zwei Tenor-Solopartien. In den beiden neueren Aufnahmen jedoch wurde jeweils eine Tenor-Solopartie eliminiert und die verbleibende von José Carreras (1988) bzw. von Mercedes Sosa (2000) gesungen.

Mein Lieblingssatz ist das Agnus Dei mit seiner betörend schönen Einleitung . Die Misa Criolla ist für mich unvergleichlich schön. Diese Messe gilt auch heute noch als eine der erlesensten Ausdrucksformen volksnaher Musik in Argentinien. Dieses Werk vermochte darüber hinaus auch Grenzen zu überschreiten.

Hier das „Agnus Dei“ von Mercedes Sosa und José Carreras – beide gleichermaßen unglaublich wehmütig (die Sehnsucht nach Frieden) und gefühlvoll interpretiert:

„Lamb of God who takes away the sins of the world Have mercy on us. Lamb of God who takes away the sins of the world Have mercy on us. Lamb of God who takes away the sins of the world Grant us peace. „

Danos la paz. …. Gewähre uns Frieden. 🌏

Ein besinnlicher Dorf-Weihnachtsmarkt

 

Man muss mal wieder unter die Leute geh´n … sich auf dem Dorf-Weihnachtsmarkt mit netten Dörflern treffen – alle Jahre wieder 🙂

Es war auch dieses Mal wieder geruhsam, gemütlich und überschaubar. Der Duft von Bratäpfeln, Glühwein und Bratwurst lag über dem kleinen Dorfplatz gleich neben der Kirche. In einem Saal des Kindergartens war eine „Cafeteria“ mit Kaffee und Kuchen eingerichtet, umrahmt von Weihnachtsständen, die ihr Kunsthandwerk und Weihnachtsbasteleien anboten. Alles wurde von warmem Kerzenlicht bestrahlt. Es war sehr heimelig und vertraut, am Lächeln und am Geplauder der Dorfgemeinde mitzuwirken. Man kennt sich im Dorf und freut sich über diese kleine Weihnachts-Hock, während die Kinder mit Ponyreiten auf der angrenzenden Wiese beschäftigt sind.
Auch Besucher der Partnergemeinde Montefelcino aus Italien war wieder vor Ort und bot ihre regionalen Produkte wie Wein, Olivenöl, Wurst, Käse und Honig an. Als Spezialität konnte man Piadinas, gefüllte Pfannkuchen kosten.

Nach einem ausgedehnten Bummel, einer Bratwurst mit Glühwein und hier ein Schwätzchen und da ein kleiner Plausch, suchte ich die „lebende Krippe“ auf. Drei kleine, allerliebste Lämmchen bezauberten mich und ließen mich kaum mehr los. Sie hüpften so ausgelassen und übermütig im Stall herum, als wollten sie sagen:“Das Leben ist ein Fest – lass es uns feiern!“ 🙂

Hier ein paar Impressionen. Ein kleiner Weihnachtsmarkt – ohne viel Rummel und Spektakel. Hier zählt, sich gemeinsam (Mensch und Tier 🙂 ) der stimulierenden und bezaubernden Adventszeit hinzugeben :

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