Was hätte sich denn der Herr Minister gewünscht?

 

Es ist mir ein großes Herzensbedürfnis, hier auf eine Tatsache aufmerksam zu machen, die mir sehr wichtig ist:

ES WAR KEIN WOLF  !!!

Gerade hat mich eine Bekanntmachung der Wolfsexpertin Elli H. Radinger erreicht, die mich aufatmen lässt. Hier:

https://www.elli-radinger.de/wolfsangriff-dna-ergebnis-kein-wolf/

„Das Umweltministerium hat soeben die Ergebnisse der DNA-Proben bekannt gegeben, die letzte Woche nach einem gemeldeten Zwischenfall in Bülstedt im Landkreis Rotenburg genommen worden waren. Ein Gemeindemitarbeiter hatte angegeben, von einem Wolf oder wolfsähnlichen Tier gebissen worden zu sein.“  ….  etc.

Bitte nun folgende Anmerkung lesen:

Anm. d. Red.
Zitat Lies: „Ich hätte mir ein eindeutigeres Ergebnis gewünscht.“ Was hätte sich denn der Herr Minister gewünscht? Wie viel eindeutiger soll’s denn sein? KEIN Wolf!!! Auch wenn bald Weihnachten ist – das Leben ist kein Wunschkonzert. Ich bin auf jeden Fall erleichtert, dass das Ergebnis so klar ist.
Bitte leiten Sie diese Nachricht weiter und helfen Sie bei der Verbreitung, damit sie nicht irgendwo auf Seite xy verschwindet.“

Ich verstehe den abschließenden Wunsch von Frau Radinger und möchte mich diesem anschließen:

„Und nun wünsche ich Ihnen, den Wölfen und auch mir eine ruhige und entspannte Adventszeit.“

 

Wo bleibt sie nur ?

 

Die Inspiration ist ein solcher Besucher, der
nicht immer bei der ersten Einladung erscheint. 
Peter Iljitsch Tschaikowsky

Ja, so ist das. Man muss sie zuerst anlocken und dann freisetzen.

Gerade habe ich einen interessanten Artikel darüber gelesen – hier ein Auszug:

Inspiration freisetzen !

Inspiration wird durch äußere Reize und innere Haltungen freigesetzt.
Texte, Gespräche, Bilder, Musikstücke oder anderes wirken unterstützend. Inspirierende Umgebungen sind durch solche Elemente geprägt.

Das »inspiriert werden« erfordert ein spezifisches – nämlich offenes – Bewusstsein: verstärkend wirken eine Offenheit für neue Erfahrungen sowie eine Annäherungs- statt Vermeidungshaltung. Das Mehr an Erfahrungen stellt sich jedoch erst ein, wenn wir der Erfahrung ermöglichen, sich einzustellen; oder schlicht mit dem Komponisten Max Reger: »Die Inspiration kommt zu dem, der sie ruft!«

Einfach mit etwas anzufangen, ist ein viel versprechender Weg, inspiriert zu werden; es ist eine Form der aktiven Inspiration. Ähnlich dem ersten newtonschen Gesetz bleibt ein sich bewegender Körper in Bewegung. Der Anfang ist somit der schwierigste Punkt – danach können wir auf Inspiration hoffen.

Wollen wir Inspirationen locken, proklamieren Thrash, Maruskin et al. (2014) leicht pathetisch für einen Wandel der Haltung . »Anstatt nur nach wünschenswerten Enden zu suchen (oder unerwünschte Ziele zu vermeiden), schaue auch nach Gelegenheiten, die das Selbst überschreiten – Gelegenheiten um Licht zu übertragen.

Sei wachsam für flüchtige Einblicke in die Wahrheit, Schönheit, Güte und Heiligkeit. Sobald du eine Idee hast, die es wert ist darüber zu schreiben, schreibe; sobald du ein Ziel hast, das es wert ist, verfolgt zu werden, verfolge es, bevor das Licht schwach wird« (Thrash, Maruskin et al. 2014).

Es geht also um das »sobald«! Denn der kurze Moment des Flashs ist flüchtig und verdunkelt sich, sobald wir ihn nicht mehr beachten. Zentral wäre demnach, die kleinen Momente der Inspiration wahrzunehmen und umzusetzen, sobald wir sie wahrnehmen – sogleich sollten wir den Flash-Moment »beherzt beim Schopfe fassen« – er wirkt dann weiter, weil er muss. (Thrash, Maruskin et al. 2014).

Quelle: Auszug aus Spektrum der Wissenschaft – Ausgabe: 11.01.2018 (lese ich sehr gerne!)

Also, da kann ich nur sagen:  diese Aussagen und Anregungen inspirieren doch! Wachsam sein, nach Gelegenheiten schauen und sobald sich die Inspiration blicken lässt, sie beherzt beim Schopfe packen   🙂

Super, das mache ich jetzt ganz auf meine Art:

 

Über „Hasen, von denen es inzwischen mehr Versionen in Schokolade gibt als lebendige“ …

 

„Doch wen interessiert das?“, fragt der Autor.

Mich interessiert das und es erschüttert mich!

Wie seltsam und eindringlich mich diese Aussage berührt hat, kann ich gar nicht beschreiben. Überhaupt, dieser ganze Artikel hat mich dermaßen beeindruckt, dass ich ihn hier zur Sprache bringen möchte:

http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-verdraengt-und-vergiftet-1.3923261

So viele wahre Worte, die mich nachdenklich stimmen. Eigentlich wollte ich „nur mal“ nach den Wölfen schauen, in Elli Radingers Wolfsmagazin, ihren neuen Newsletter lesen. Dort schreibt sie u.a. über den oben genannten Artikel.

Überhaupt, Elli Radinger hat wieder so viel Neues und Hochinteressantes zu berichten, dass ich mich von dieser Lektüre kaum losreißen kann – vielleicht möchtet ihr auch mal reinschauen – hier könnt ihr den Newsletter abonnieren :

http://wolfmagazin.de/

„Liebe Wolfsfreunde.

Ostern ist vorbei und wir werden hoffentlich bald einen warmen Frühling genießen können.

Für das Wolf Magazin wird es in Zukunft einige Änderungen geben. Ich habe beschlossen, Ihnen mit den zukünftigen Newslettern mehr positive Nachrichten zu überbringen.
Vielleicht geht es Ihnen wie mir: Ich bin der ganzen Aggressionen in den sozialen Hetzwerken einfach müde. Es macht mich krank, nur noch populistische Meldungen über Wölfe zu hören. Wir brauchen wieder ein wenig mehr Optimismus in unserer Welt und ich möchte meinen kleinen Teil dazu beitragen. Der neue Newsletter wird also in Zukunft eher ein persönlicher Brief von mir an Sie sein, ein Gespräch zwischen Freunden.  [….]“ … wie schön, was Elli Radinger da schreibt!

„Wir brauchen wieder ein wenig mehr Optimismus in unserer Welt“