Ich bilde mir jetzt mal ein …

… das bedeutet nichts anderes, als dass ich gerade Träumen nachhänge. Visionen durchströmen meinen Geist und sie sind so wichtig für mich.

Hermann Hesse fällt mir lächelnd dazu ein, denn auch er war ein Träumer. Seine ganzen Werke sind durchdrungen von seinem träumerischen Dasein – auch seine Gedichte:

„Blätter wehen vom Baume
Lieder vom Lebenstraume
Wehen spielend dahin …“

Ach, ich liebe seine träumerischen Worte und ich liebe Lieder … ich denke dabei an einen sehr, sehr schönen Song, der auch eine Vision zum Thema hat:

In meinem alten Blog habe ich oft über meine Träume berichtet,  für wie wichtig ich das Träumen erachte – daran hat sich auch in den letzten Jahren nichts geändert. Einmal Träumer, immer Träumer?   😉

Jedenfalls gibt es Dinge, die ändern sich bei mir nicht:  Pssst … ich träume!

Träumen 2010

Im Alltag der Realität funktioniere ich, doch in meinen Träumen lebe ich!

Nur wer die Wirklichkeit erkannt hat, ist zu einer Traumwelt in ihr fähig.

Im Traum erfahren wir den Tiefengrund der Welt.

Meine Träume sind wirklicher als der Mond, als die Dünen, als alles, was um mich ist.

Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will, denn:
Nichts geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht.

Allein die Möglichkeit, dass ein Traum wahr werden könnte, macht das Leben lebenswert.

Das Träumen ist der Sonntag des Denkens.
Und:
Wer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewusst, die dem entgehen, der nur nachts träumt.

Also:
Wenn du auf leisen Sohlen hier vorübergehst, dann bist du willkommen.
Doch wecke mich nicht aus meinen Träumen!

Denn:
Im Reich der Wirklichkeit ist man nie so glücklich wie im Reich der Gedanken.

Und:
Wer unsere Träume stiehlt, gibt uns den Tod.

Zitate von:
Hans-Christoph Neuert, Carl Peter Fröhlich, Antoine de Saint-Exupéry, Victor Hugo,
Carl August Sandburg, Paulo Coelho, Eugenio D’ors Y Rovira, Edgar Allan Poe,
Arthur Schopenhauer, Konfuzius

Es ist viel zu heiss ! Da helfen nur Winterträume …

So macht das Ganze keine Freude, bei der Hitze auf der Terrasse Espresso zu trinken. Aber ich habe es trotzdem getan – einen Espresso lasse ich nie verkommen, unter keinen Umständen. Während ich also in dieser Hitze meinen heissen Espresso schlürfte, träumte ich vom letzten Dezember. Von weissem glitzernden Schnee und der angenehmen Kälte. Seltsam, dachte ich, damals konnte ich mich an herzlichen, berührenden Gesprächen erwärmen. Mit der Erinnerung an „kalte“ Worte, die ich kurz (da nicht gerade traumhaft) an mir Revue passieren liess, klappte es bei dieser Hitze nicht, eine Abkühlung zu bewirken. Mir ist immer noch heiss. Jetzt von der sommerlichen Hitze und dem wärmenden Traum.

Gewöhnung ist die Lösung, dachte ich. Man muss sich an die Hitze langsam gewöhnen. Und so träumte ich weiter von dem singenden Schneeschipper mit dem Schneekäppchen und dem schneebedeckten Umhang, der damals den Reiz dieser grauen und/oder verschneiten Tage genoss und dabei folgendes Liedchen trällerte:

Ich träumte von kaltem Stahl, der sich auf der Herdplatte erwärmt und an kalte Hände, die sich dann am erwärmten Stahl erwärmten. Dann folgten die magischen Momente, aus denen man viel machen kann … im Winter … und evtl. auf einer Sommerwiese bei Vollmond (da ist es kühler) … ach ja, die magischen Momente …

… „sie sind dazu da, dir etwas vor Augen zu führen,
dir etwas deutlich zu machen. Dir etwas beizubringen.
Daraus etwas zu lernen, daraus etwas zu machen –
das muss jeder für sich selbst erledigen.
Manche magische Momente können noch lange nachwirken,
manche schaffen es sogar bis ans Ende der Zeit.“

(dieses sehr schöne Zitat entstammt der Feder meines wortgewandten Blogfreundes  ©wolfgangdannyweber)

Aber das ist eine andere Geschichte   🙂

p.s.  in meinem alten Blog schrieb ich viel über Träume. Dies war damals mein Sticky:

Pssst … ich träume!

Im Alltag der Realität funktioniere ich, doch in meinen Träumen lebe ich!

Nur wer die Wirklichkeit erkannt hat, ist zu einer Traumwelt in ihr fähig.
Im Traum erfahren wir den Tiefengrund der Welt.
Meine Träume sind wirklicher als der Mond, als die Dünen, als alles, was um mich ist.
Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will, denn:

Nichts geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht.

Allein die Möglichkeit, dass ein Traum wahr werden könnte, macht das Leben lebenswert.
Das Träumen ist der Sonntag des Denkens. Und:

Wer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewusst, die dem entgehen, der nur nachts träumt.

Also:

Wenn du auf leisen Sohlen hier vorübergehst, dann bist du willkommen.

Doch wecke mich nicht aus meinen Träumen!

Denn:

Im Reich der Wirklichkeit ist man nie so glücklich wie im Reich der Gedanken.
Und:

Wer unsere Träume stiehlt, gibt uns den Tod.

Träumen_P1050689_24.09.2010

Zitate von:
Hans-Christoph Neuert, Carl Peter Fröhlich, Antoine de Saint-Exupéry, Victor Hugo, Carl August Sandburg, Paulo Coelho, Eugenio D’ors Y Rovira, Edgar Allan Poe, Arthur Schopenhauer, Konfuzius