Armer einsamer Schwanenmann …

 

… seit Jahren zieht er einsam seine Bahn im See, beim Schloss Favorite in Rastatt. Wo seine Schwanenfrau abgeblieben ist, weiß ich nicht.

Heute habe ich ihn wieder einmal besucht und erschreckendes beobachtet … so ein armer Kerl :

 

 

Gedankenverloren und voller Mitleid streifte ich danach im Schlosspark umher, wobei mich der beginnende Frühling, der sich schon überall zeigte, zunehmend tröstete.

 

Dabei begegnete ich noch einem quirligen Eichhörnchen, das sich sichtbar freute, den Winter gut überstanden zu haben   🙂

 

Es knabberte lustvoll an dem, was es gerade auf dem Boden vorfand und husch !!!, war es auch schon wieder verschwunden:

 

Es ist immer wieder schön, zu beobachten, wie überall der Frühling erwacht … faszinierende und berührende Frühlingsgefühle eben!   🙂

Heimatklänge? Jedenfalls: my favourite opera aria of all time!

 

… ich denke mich zurück, in meine andere Heimat zu meiner Mutter und meinen Vorfahren. Ungarnblut wallt immer mal wieder auf und lässt mich mit Liebe an unzählige schöne Stunden dort denken. An feurige Pferde, die ich reiten durfte, an temperamentvolle Tänze mit wundervollen Menschen und an die risikofreudigen Csikós, deren unbändige Liebe zu ihren Pferden ich immer bewundert habe. Die Zeit bei ihnen und mit ihnen verbringen zu können, war immer ein faszinierendes, spannendes und auch lehrreiches Erlebnis.

Alles wallt nun wieder hoch … lebendige Szenen, Landschaftsbilder und Klänge … kein Wunder bei dieser Musik:

Like an exil wandering through a dark night
not finding his guiding star in the wild storm
the human heart wanders so alone
beten by storm without and self reproach within
one great desire has kept me alive
through all cares and grief
that my sacred homeland and valiant name
be kept immaculate.

now both want rech
and while i am here wondering,
my homeland is under a shroud
and my reputation is lost
homeland my homeland my everything
i know i owe my life to you

golden fields silver rivers filled with heroes blood.
flooded with tears bank is forgetting his aching wound
and the thoug crying serves the good of his people
magyar homeland i bless you
this sweet to live and to die for you
my sacred magyar homeland …  (Lyrics/Translation aus dem Internet)

Ach, ich weiß, mitunter kann ich sehr sentimental werden … aber ist das wirklich so schlimm?

Hazám, hazám, te mindenem! Tudom, hogy mindenem neked köszönhetem:

 

Wo es langgeht …

Der Widder braucht das Gefühl, dass die Welt noch tausend unentdeckte Rätsel hat …

Wo es langgeht, bestimmt jetzt mein Gefühl
Keiner kann daran rütteln
Alte Muster, Glaubenssätze und Programme lege ich ab
Werde Neue einfallsreich aus dem Ärmel schütteln

Nein, ich will nicht haben, was nicht geht
Hüte mich auch vor halsbrecherischem Adrenalin
Das, was bereits schieflief – ich lasse es los –
Zu ihm wird mich nichts mehr zieh’n

Mein Gefühl wird mir sagen
Was veränderbar ist
Warum sollte es mich täuschen
Es heuchelt nicht mit heimtückischer List

So oft, wenn es beteiligt war
Fand ich den richtigen Weg
Mit Lust auf ein neues, variables Programm
Das weitere Prüfungen mit Bravur besteht.

©chrinolo