Tief aus dem Schwarzwald komme ich her Und möchte euch sagen Auch hier nikolaust´s sehr.
Während das Feuer im Kamin lustig züngelt
Und es in der Wohnung von Kerzenlichtern wimmelt
Gaaaanz lang ich im Sternenshirt auf dem Sofa hocke Zwei Fuß wohlig warm in der Nikolaus-Hüttensocke
Ach, so ist es gemütlich am Nikolaus-Morgen Zu dieser Zeit vermeide ich Kummer und Sorgen Noch schaue ich bezaubert durch´s Weihnachtsfenster
Bleib´ in meiner Stube ganz intim Bereit´ mich jetzt vor, auf den Zahnarzt-Termin Um Elf – dort beginnt der Zauber dann richtig. Sorry Nikolaus, muss dich leider verlassen Aber mein Zahn ist mir wichtig 😤
in der schönen Brüder-Grimm-Stadt Steinau an der Straße. Wir fanden eine besondere Atmosphäre vor – etwa wie sie im Katharinenmarktlied beschrieben wird: „…so was gibt’s an keinem andem Ort…wo kann’s denn noch schöner sein“!
Ein vielseitiges und aufregendes Angebot an Markt- und Verpflegungsständen, sowie auch Musik luden zum Flanieren ein. Und auch zu einer „Hock“ auf dem schönen Platz mit Märchenbrunnen ganz in der Nähe des imposanten Schlosses: „Menschen gucken“! Es war wirklich schön dort in der Sonne zu sitzen und das bunte Markttreiben zu beobachten. Die Menschen waren echt gut drauf, saßen u.a. unbeschwert auf der Treppe rund um den Brunnen, erfreuten sich an der Musik und schunkelten ungehemmt mit. Ihr Wohlgefühl war deutlich spürbar und ansteckend.
Zur Historie:
1290 verlieh König Rudolph I. von Habsburg dem Ort an des Reiches Straße die Stadt- und Marktrechte. Seither fand alljährlich am 25. November zu Ehren der Schutzpartonin der Stadt, der Heiligen Katharina von Alexandria, der Katharinenmarkt statt. Er ist einer der ältesten Märkte im weiten Umkreis von Steinau an der Straße. In früheren Zeiten diente der Markt den Steinauern dazu, ihre Vorräte für den Winter aufzufüllen. Sie deckten sich beispielsweise mit Hülsenfrüchten ein, kauften Kleidung usw.
( https://www.steinau.eu/smap—2699—.html )
Hier ein paar Impressionen (zum Vergrößern bitte anklicken):
Und auch ein anschließender kleiner Walk durch das Schloss und das schöne Märchenstädtchen war eine Freude.
Der Aufenthalt dort war richtig wohlig und es war interessant, dieses traditionelle Heimatfest in der ländlichen Idylle mitzuerleben.
Im Zimmer, kuschelig und warm,
sitze ich am Fenster,
mit meiner Katze im Arm,
wir beobachten das winterliche Treiben –
draussen ist es bitterkalt – ,
wir wollen lieber noch drinnen bleiben 🙂