Wenn sich eine neue Freundschaft anbahnt, birgt sie das Potential,
sowohl zu einer richtigen wie auch zu einer falschen Freundschaft zu werden.
Erst währen des Verlaufes wird sich offenbaren,
in welche Richtung sich die Freundschaft entwickeln wird.
… versuche ich, Goethes Worten zu folgen. Ich habe dabei großen Respekt vor den Menschen, die so viel Arbeit und Gedanken in ihr Lied, ihr berührendes Gedicht oder treffliches Gemälde gesteckt haben. Diese Menschen wollen uns berühren und was ist schöner als Berührung in diesen schweren Zeiten des „Distanz halten“.
Was Goethe sagte, ist für mich das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen. Also:
Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Mein Heute-Lied:
Mein Heute-Gedicht ist zugleich mein Wunsch für euch alle. Mein Wunsch für euch lautet:
Nicht, dass keine Wolke deinen Weg überschatte Nicht, dass dein Leben künftig ein Beet voller Rosen sei Nicht, dass du niemals bereuen müsstest Nicht, dass du niemals Schmerzen empfinden solltest Nein, das wünsche ich dir nicht
Mein Wunsch für dich lautet: Dass du tapfer bist in Stunden der Prüfung Wenn andere Kreuze auf deinen Schultern liegen Wenn Berge zu erklimmen und Klüfte zu überwinden sind Wenn die Hoffnung kaum mehr schimmert Dass jede Gabe, die Gott dir schenkt, mit dir wachse Und sie dir dazu diene, denen Freude zu schenken, die dich mögen Dass du immer einen Freund hast Der es Wert ist so zu heißen Dem du vertrauen kannst Der dir hilft, wenn du traurig bist. Der mit dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt
Und noch etwas wünsche ich dir: Dass du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst Das ist mein Wunsch für dich und für alle, die dich mögen. Das ist mein Wunsch für dich, heute und alle Tage.
(Anonym)
Seid weiterhin tapfer, rücksichtsvoll und bleibt gesund – oder werdet ganz schnell wieder gesund. 💝
Jedenfalls nicht ohne uns! Und er ist auch nicht schuld an dieser Tragödie, obwohl es ihm von vielen unterstellt wird.
Warum, das kann Prof. Dr. Thomas Jay Oord, Theologe, Philosoph und Wissenschaftler für multidisziplinäre Studien, sehr einleuchtend erklären (obwohl, bei vielen Leuten wird die Erleuchtung wie so oft zu spät, evtl. auch gar nie, kommen … fürchte ich mal …).
„Ich bin nicht überrascht, dass einige Leute Gott beschuldigen, vielleicht genauer: es Gott anrechnen. Ich lese Social Media Beiträge, die sagen: Das Coronavirus (Covid 19) ist Gottes Wille. Unsere derzeitige Not ist Teil eines vorherbestimmten göttlichen Plans. …“ … der ganze Beitrag hier: https://www.forum-grenzfragen.de/gottes-wille-und-das-coronavirus/
Und ein interessantes Video, mit deutschen Untertiteln (sein Buch kommt leider erst im Sommer in deutscher Sprache heraus):
“ Gott kann das Coronavirus nicht eigenhändig (!) besiegen. Gott braucht unsere Hilfe und Mitwirkung. In dieser Zeit des Ringens benötigt Gott das Beste der Medizin, das Beste von gesellschaftlichen Führungskräften, das Beste von jedem von uns. …