In einer Welt, die von Konflikten zerrissen ist – sei es in Europa, im Nahen Osten oder sonst wo auf dieser Welt – wird die dringende Aufforderung „Hört endlich auf!“ zu einem unverzichtbaren Appell.
Dwight D. Eisenhower mahnte einst, dass jede eingesetzte Kanone letztlich das Leben und die Zukunft ganzer Generationen zerstört.
„Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu Essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.„
Diese Worte erinnern uns daran, wie kostbar Frieden ist, selbst wenn er nicht perfekt erscheint.
Marcus Tullius Cicero fasste es treffend zusammen:
„Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg.“
In Anbetracht der unermesslichen humanitären Verluste und tiefen gesellschaftlichen Spaltungen muss das Streben nach einem Ende der Feindseligkeiten über politischen oder ideologischen Differenzen stehen. Ein dauerhafter Frieden mag schwierig sein, doch der Verzicht auf weiteres Blutvergießen eröffnet Raum für Dialog, Versöhnung und den Wiederaufbau zerstörter Gemeinschaften.
Es ist an der Zeit, dass alle Beteiligten die Waffen niederlegen und sich der gemeinsamen Verantwortung für eine friedliche Zukunft stellen – denn jeder Tag ohne Krieg ist ein Gewinn für die Menschlichkeit.
Jeden Tag, wenn ich Nachrichten über neue, schwere Kämpfe höre, kreisen diese Gedanken in meinem Kopf.
Wozu sind Kriege da?
Keiner will sterben, das ist doch klar
Wozu sind denn dann Kriege da?
Herr Präsident, du bist doch einer von diesen Herren
Du musst das doch wissen
Kannst du mir das mal erklären?
Keine Mutter will ihre Kinder verlieren
Und keine Frau ihren Mann
Also, warum müssen Soldaten losmarschieren
Um Menschen zu ermorden, mach mir das mal klar
Wozu sind Kriege da?
Herr Präsident, ich bin jetzt zehn Jahre alt
Und ich fürchte mich in diesem Atomraketenwald
Sag mir die Wahrheit, sag mir das jetzt
Wofür wird mein Leben auf’s Spiel gesetzt?
Und das Leben all der anderen, sag mir mal, warum?
Sie laden die Gewehre und bringen sich gegenseitig um
Sie stehen sich gegenüber und könnten Freunde sein
Doch bevor sie sich kennenlernen, schießen sie sich tot
Ich find‘ das so bekloppt, warum muss das so sein?
Habt ihr alle Milliarden Menschen überall auf der Welt
Gefragt, ob sie das so wollen
Oder geht’s da auch um Geld?
Viel Geld für die wenigen Bonzen
Die Panzer und Raketen bauen
Und dann Gold und Brillanten kaufen
Für ihre eleganten Frauen
Oder geht’s da nebenbei auch um so religiösen Zwist
Dass man sich nicht einig wird
Welcher Gott nun der Wahre ist?
Oder was gibt’s da noch für Gründe
Die ich genauso bescheuert find‘
Na ja, vielleicht kann ich’s noch nicht verstehen
Wozu Kriege nötig sind
Ich bin wohl noch zu klein
Ich bin ja noch ein Kind
Quelle: LyricFind
Songwriter: Udo Lindenberg