Den Kopf voller Meer (auf dem Weg zum Ziel)

Wasser … blausilberne große Seeflächen … und noch mehr Wasser … das Meer! Ich habe wieder diesen unstillbaren Durst, den Kopf voller Meer.

Was ist der Mensch ohne Ziele, ohne Traumziele, die ihn anleiten, etwas für die Erfüllung dieser Träume zu tun. Ja, TUN ! Ich habe in den letzten Tagen nicht nur alles zusammen getragen, durchdacht und geplant, sondern auch schriftlich fixiert … d.h. gebucht!   🙂

Jedes meiner Ziele ist mit Wasser verbunden.

„Wasser, …. Es ist nicht so, dass man dich zum Leben braucht: Du selber bist Leben … Durch dich kehren uns alle Kräfte zurück, die wir schon verloren gaben. Dank deiner Segnung fließen in uns wieder alle bereits versiegten Quellen der Seele.“ (Antoine de Saint-Exupery)

Dazu kommt die Sehnsucht nach dem strahlenden Sonnenglanz, der u.a. auf dem Lago Maggiore ruht. Dort möchte ich wieder den Duft der Zypressen, Zitronen und Orangen in mich einsaugen. Und auch am Luganer See träumen, eingebettet in bewundernswürdige Bergketten. Genau so, wie in all den traumhaften Eindrücken, die Hermann Hesse über dieses wunderschöne Fleckchen Erde beschrieben hat. Ich werde diesen Traum im Juni verwirklichen.

Doch vorher, im März, werde ich Malta, Gozo & Comino besuchen und mich in einem kleinen bunten Boot sanft in der blauen Lagune treiben lassen, mich all der Schönheit dieses Landes hingeben … schaut es euch an:

Aber es darf noch etwas mehr sein, noch mehr Meer – den Atlantik – ein Wiedersehen mit Fuerteventura, im August   🙂

Oh, ich fühle mich jetzt wie damals, als ich mich für dieses Ziel vorbereitet habe – ein großartiges Gefühl: https://seelenglimmern.com/reisen/fuerteventura-playa-esmeralda-2016/

Anschließend hatte ich darüber berichtet:  https://seelenglimmern.com/2016/04/10/zwar-zurueck-aber-noch-nicht-wirklich-da/

Dies sind also meine Träume und Ziele. Und ich bin auf dem besten Weg, diese auch zu verwirklichen und zu erreichen. Ganz im Sinne Goethes:

  • „Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.“ – Johann Wolfgang von Goethe
Auf die gleiche Welle zu_IMG_7662_20.02.2016

Erfüllt von der Melodie des Meeres wiegen wir uns im spritzenden Schaum von weißen Wellen zueinander getragen erleben wir diesen wachen Traum hochgewirbelt und von Glück überspült liegen jetzt all unsere Sinne blank das Meer jubelt auf, treibt uns in die Arme der Sonne die gerade gleisend und rotgolden sank in der tiefblauen Lagune – ein Wunder der Erde – treiben wir bezaubert im Schein der Abendsonne wünschen uns, dass es noch nicht Morgen werde

Morgensonne schenkt uns wohlige Wärme auf der gleichen Welle gleiten wir lautlos dahin über uns kreisen kreischend Seeschwalbenschwärme zu Schweigen kommt ihnen nicht in den Sinn nun, sanft von den Wellen abgesetzt laufen wir barfuß zurück zum Strand hinterlassen Spuren von purem Glück im fließenden nassen Sand.

Gemälde und Text © chrinolo

Warum ist es am Rhein so schön?

 

Nun, speziell bei Plittersdorf am Rhein (  https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinf%C3%A4hre_Plittersdorf%E2%80%93Seltz ), Nähe Rastatt, ist es sehr schön, die Uferpromenade entlang zu schlendern und der Fähre zuzuschauen, wenn sie Richtung Frankreich ablegt und bald wieder zurück kommt.

Heute war ein besonders zauberhafter Tag – strahlend blauer Himmel, blauglitzerndes Rheinwasser und die Bäume zeigten schon ihr rotgoldenes Herbstkleid. Diese Rheinidylle läd natürlich zu einer kleinen Verschnaufpause vom Alltag ein. Die Uferpromenade entlang stehen Holzbänke, von wo aus man in besinnlicher Ruhe dem quirligen Rheinstrom lauschen kann und mit verträumten Augen den leichten Tanz der Wellen bewundern.

Beladene Rheinschiffe tuckern im strahlenden Sonnenschein vorüber und die Möwen und Gänse fliegen scharweise und lautstark von einer Sandinsel zur anderen. Ein wundervolles Schauspiel für Auge, Ohr und die naturliebende Seele.

Die Rheinfähre bei Plittersdorf ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel, das auch oft von Nah- sowie auch Fernreisebussen angefahren wird (siehe Fotos).  Manche Reisegäste setzen zum Mittagessen mit der Fähre nach Seltz/Frankreich über, um die französische Küche zu genießen.

Aber ich wollte heute noch ein anderes Gewässer besuchen, nämlich den See im RASTATTER FREIZEITPARADIES. Das liegt praktisch gleich um die Ecke und dort kann man in der SeeLounge auch lecker mit Blick auf den See speisen oder auch nur eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Eingebettet in die wunderschöne und naturgeschützte Landschaft der Rheinauen, mit Blick auf die Höhenzüge des Schwarzwaldes, direkt am idyllischen Badesee des Rastatter Freizeitparadises liegt dieses Restaurant.

So, genug erzählt. Wer möchte, kann sich ja hier ein Bild machen  🙂   Zum Vergrößern bitte anklicken. :

Reisen

 

Wichtig ist nicht das Ziel, sondern das unterwegs sein.
Mir fällt im Moment nicht ein, wer das sagte.
Neugierig und offen sein für das, was uns auf dem Weg begegnet.
Wohlfühloasen entdecken, um dort für eine Weile ganz im „Hier und Jetzt“ zu verweilen.
Und bei Allem dem Schicksal voll und ganz die Zügel überlassen.

Dazu ein sehr schönes Goethe-Zitat:

Wie oft werden wir von einem scharf ins Auge gefassten Ziel abgelenkt,
um ein höheres zu erreichen!
Dem Reisenden bricht unterwegs zu seinem höchsten Verdruss ein Rad
und er gelangt durch diesen unangenehmen Zufall
zu den erfreulichsten Bekanntschaften und Verbindungen,
die auf sein ganzes Leben Einfluss haben.
Das Schicksal gewährt uns unsre Wünsche, aber auf seine Weise.

Johann Wolfgang von Goethe

und dann sagte er noch:

Wie seltsam uns ein tiefes Schicksal leitet
Und, ach ich fühl´s,
im Stillen werden wir z
u neuen Szenen vorbereitet.

Nun ja, also neugierig und offen sein, für das was kommt!   🙂