… mag sein, aber nicht jeder Beruf, lieber Herr Nietzsche! Denn:
„Auf Sitzungen bekommt man eher einen breiten Hintern als ein breites Rückgrat.“
André Brie
Dies kann ich nur bestätigen, nach meiner langjährigen – ach was, jahrzehntelangen !!! – sitzenden Berufstätigkeit. Nun ja, über meinen Hintern möchte ich mich jetzt nicht beklagen. Ich finde, er ist noch figurativ und handgreiflich. Aber um mein Rückgrat muss ich mich kümmern. Ohne Rückgrat, das geht gar nicht!
Mein Gedankengang in diese Richtung leuchtete meinem Doc natürlich ein und er sagte: „Am Besten wäre es, viel zu laufen. Aber vorerst nur auf ebenen Flächen – keine Steigung, keine Neigung!“
Na, der hat gut reden, dachte ich, hier ist so gut wie alles in Hanglage.
Doch der Gedanke an mein Rückgrat, das im Begriff ist, sich zurück zu entwickeln, wenn ich nicht eingreife, führte mich fiktiv durch eine Muckibude und da sah ich es:
ein LAUFBAND … völlig eben lief es vor sich hin. Das ist die Lösung meines Problems, dachte ich, bei Wind und Wetter, auch bei Schnee und Eis, kann ich da meine Runden dreh’n – Kilometer um Kilometer.
Aber … die beste Idee taugt nichts, wenn man sie nicht umsetzt, nicht wahr?
Und darum, da isses nu und es hat sogar eine Ablage für mein Kindle 🙂 :
Nutzen muss ich es jetzt natürlich auch. Also, ich geh dann mal ’ne Runde laufen.
Ach ja, für den richtigen Lauf-Rhythmus habe ich auch gesorgt – das passt genau zu meiner Schrittgeschwindigkeit: stapf… stapf… stapf… stapf 🙂

