Mein Traum führt zu dir in die Ferne
An dich denke ich immerzu
Wie Bernstein glänzen deine Augen
Ganz langsam kommst du auf mich zu.
Geschmeidig ist dein vertrauter Gang
Und seidig schimmert dein Fell
Einsam ziehst du sonst durch die Wälder
Doch wenn ich rufe, kommst du schnell.
Schon bald kann ich dich deutlich seh’n
Werd‘ augenblicklich still
Bleibe sichtbar vor dir stehen
Weil ich dich nicht erschrecken will.
Vergessen ist jetzt unser Schmerz
Die Einsamkeit vergangener Tage
Antworten kannst du mir zwar nicht
Doch hörst du, was ich dir sage.
Furchtlos verweile ich ganz nah bei dir
Auch du empfindest keinerlei Scheu
Wir kennen uns schliesslich seit tausend Jahren
Nur der Traum – mein Traum ist immer wieder neu.
©chrinolo
