Was hätte sich denn der Herr Minister gewünscht?

 

Es ist mir ein großes Herzensbedürfnis, hier auf eine Tatsache aufmerksam zu machen, die mir sehr wichtig ist:

ES WAR KEIN WOLF  !!!

Gerade hat mich eine Bekanntmachung der Wolfsexpertin Elli H. Radinger erreicht, die mich aufatmen lässt. Hier:

https://www.elli-radinger.de/wolfsangriff-dna-ergebnis-kein-wolf/

„Das Umweltministerium hat soeben die Ergebnisse der DNA-Proben bekannt gegeben, die letzte Woche nach einem gemeldeten Zwischenfall in Bülstedt im Landkreis Rotenburg genommen worden waren. Ein Gemeindemitarbeiter hatte angegeben, von einem Wolf oder wolfsähnlichen Tier gebissen worden zu sein.“  ….  etc.

Bitte nun folgende Anmerkung lesen:

Anm. d. Red.
Zitat Lies: „Ich hätte mir ein eindeutigeres Ergebnis gewünscht.“ Was hätte sich denn der Herr Minister gewünscht? Wie viel eindeutiger soll’s denn sein? KEIN Wolf!!! Auch wenn bald Weihnachten ist – das Leben ist kein Wunschkonzert. Ich bin auf jeden Fall erleichtert, dass das Ergebnis so klar ist.
Bitte leiten Sie diese Nachricht weiter und helfen Sie bei der Verbreitung, damit sie nicht irgendwo auf Seite xy verschwindet.“

Ich verstehe den abschließenden Wunsch von Frau Radinger und möchte mich diesem anschließen:

„Und nun wünsche ich Ihnen, den Wölfen und auch mir eine ruhige und entspannte Adventszeit.“

 

Gedanken zu „Alles fühlt“ … 7 Die Frage in den Augen des Wolfs

 

In meinem vorhergehenden Beitrag schrieb ich, dass ich Tieren gerne in die Augen schaue. Sehr bewusst tue ich das – soweit ich mich erinnere – seitdem ich das Buch von Andreas Weber gelesen habe: „Alles fühlt“.

Über das Buch hatte ich hier berichtet:  https://seelenglimmern.com/literatur-buecher-die-ich-lese/alles-fuehltandreas-weber/

Das ist schon eine ganze Weile her und ich tue es immer noch.

Ulrike Sokul hat übrigens eine sehr schöne Buchbesprechung zu diesem Buch verfasst: https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/10/01/alles-fuhlt-neuausgabe/

Hier ein Textauszug aus dem Buch, der mich sehr berührt hat:

 ……………..  weiter geht´s im Buch!

Die Frage in den Augen des Wolfs – habe ich sie damals auch gesucht?

Ausgetobt …

 

… an der Leinwand, meine ich 🙂

Wölfe sind einfach faszinierend – auch wenn man sie nicht streicheln kann, es sind schliesslich Wildtiere. Doch in meinen Träumen oder auf der Leinwand mit Pinsel und Farbe ist das möglich. Stundenlang habe ich ihn mit dem Pinsel gestreichelt und das war ein wundervolles Gefühl.

Heute Morgen habe ich etwas von Khalil Gibran gelesen:

Die Natur reicht uns die Hand der Freundschaft,
sie lädt uns ein, damit wir uns an ihrer Schönheit erfreuen;
doch wir fürchten ihre Stille und fliehen in die Städte,
wo wir uns zusammendrängen wie eine Herde Lämmer
beim Anblick des Wolfes.

Also ich freue mich, wenn das Wetter wieder besser ist, denn dann suche ich die Natur und den Anblick des Wolfes – zwar nur im Wolfsgehege, aber immerhin kann ich einem Wolf dort in die Augen blicken. Im Wald ist mir noch nie einer begegnet.