Chorizo Jam – Zaubereien

 

Ich las vor kurzem: „Chorizo Jam auf dem Teig verteilen. Oliven und Käse darüberstreuen.“  Mann, sieht das lecker aus!, dachte ich, als ich das Foto sah. Und gelingt leicht …. vorausgesetzt, man hat Chorizo Jam …. hmmm! 😞

Also in der Schweiz kann man das kaufen, aber hier???
Ja, im Internet, aber der Preis! 😲 😰  😖

Nein, das muss auch anders geh´n dachte ich und ging …. EINKAUFEN! Spanische CHORIZO, roh, mittelscharf. Alles andere hatte ich zuhause  😊

Dann habe ich nachgeschaut, wie man das macht (in vielen Rezepten) und so lange getestet, bis es „für mich!“ gigantisch lecker geschmeckt hat. Alles hat gut geklappt und nun mache ich es zum zweiten Mal – eben weil es so besonders und lecker schmeckt: Chorizo-Jam !

Hier verrate ich euch, wie man etwas sehr leckeres zaubert – mit Fotos zur Veranschaulichung.

Das braucht man dazu:

6 Chorizo, 5 rote Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen, 2 EL brauner Zucker, 3 EL Ahornsirup, 1 TL geräuchertes Paprikapulver, 3EL Aceto Balsamico, 1 Dose Tomatenstücke, frischen Thymian, ein Schuss starker Espresso, evtl. etwas Rotwein. Und leere, saubere Gläser.

Die Zubereitung ist ziemlich einfach (finde ich).

Chorizo häuten, kleinwürfeln und in einem Topf ohne Fett ca. 1/4 Stunde lang ausbraten. Dann aus dem Topf nehmen:

 

Zwiebeln im Chorizo-Fett scharf anbraten, Knoblauch und braunen Zucker dazugeben und das Ganze karamelisieren. Dann kommen alle anderen Zutaten dazu und zuletzt die ausgebratenen Chorizowürfel:

Das Ganze ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen ….  mmhhh, wie das duftet!

Dann nur noch pürieren (Mixer oder Zauberstab) und in saubere Gläser füllen.

Abkühlen lassen und ab damit in den Kühlschrank oder etwas davon auf geröstetes Brot streichen … oder ein paar Fleischtäschli machen, mit Blätterteig und etwas Mozzarella darüber geben …. oder das da  😊  :

So, jetzt hab´  ich genug  g´schafft und werde das Frühstück nachholen.  😃 🍴  Chorizo-Jam ist der  🔨  !

Einer der wichtigsten Menschen!

 

„Es gibt Menschen, die haben eine unerschütterliche Überzeugung und stehen entschlossen für sie ein. Seien es Werte, Leidenschaft, der feste Glauben an ein höheres Ziel oder ein Ungerechtigkeitsempfinden, dem man etwas entgegensetzen will. Was treibt Menschen dazu, unnachgiebig für ihre Überzeugung zu kämpfen – gegen alle Widerstände und trotz aller Hindernisse?“

https://www.swr.de/nachtcafe/fuer-meine-ueberzeugung/-/id=200198/did=24378378/nid=200198/1ib7xzc/index.html

Und es gibt Menschen, die sich für dieses Thema sehr interessieren, so wie ich. Da ist meistens etwas Wichtiges zu erfahren, das mir noch an Wissen fehlt!

So war es dann auch. Ich denke, es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, aber es ist schändlich, dieses Wissen nach solch einem Hinweis nicht zu erwerben … das ist jedenfalls meine Überzeugung.

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich noch NICHTS von ihm bzw. über ihn gewusst habe. Von ihm,  Jean Ziegler, einem der wichtigsten Menschen, wie man über ihn berichtet. Die Medien sind voll davon und daneben gibt es seine erstaunlichen und beeindruckenden Bücher, die ich gerade lese.

Erschreckend ist das, was er berichtet und doch auch optimistisch … hoffnungsvoll.

So schreibt er u.a.:

Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 37.000 Menschen verhungern jeden Tag und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterernährt. Der World-Food-Report der FAO, der alljährlich diese Opferzahlen gibt, sagt, dass die Weltlandwirtschaft in der heutigen Phase ihrer Entwicklung problemlos das Doppelte der Weltbevölkerung normal ernähren könnte. Schlussfolgerung: Es gibt keinen objektiven Mangel, also keine Fatalität für das tägliche Massaker des Hungers, das in eisiger Normalität vor sich geht. Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“  … es gibt doppelt soviel Nahrung, wie die Weltbevölkerung eigentlich benötigt – unglaublich!!!

Dies so unverblümt aus seinem Munde zu lesen, hat mich tief getroffen. Natürlich sind mir die Hungersnöte und die großen, schwarzen Augen der schockierend abgemagerten Kindern aus den Medien bekannt und wenn ich Post mit der Bitte um eine Spende bekomme, dann spende ich auch, wenn die bittende Organisation als seriös anerkannt ist.

„Verdammt nochmal, das reicht aber nicht!“, denke ich. „Warum ist das so? Ich will nicht, dass Kinder verhungern! Warum bloß ist das so? Es gibt genügend Nahrungsmittel!“

Jean Ziegler, der frühere UN-Berichterstatter, kämpft seit Jahrzehnten wortgewaltig für das Recht auf Nahrung. Und er sagt, was getan werden könnte. Er gehört zu den bekanntesten – und streitbarsten – Globalisierungsgegnern der Gegenwart. Und er sagt:“Wir leben unter der Weltdiktatur der Oligarchien des globalisierten Finanzkapitals.“  …  ach ja, die Kapitalisten! Er hat sie „erwähnt“, hat sie angegriffen und dafür neun Prozesse am Hals gehabt. Die hat er alle mit einer Schadenersatzforderung von 6,6 Millionen Schweizer Franken verloren. Trotz seinem Privat-Konkurs hält er nicht still, sondern sagt seine Meinung mitten ins Gesicht – wortgewaltig wie eh und je. Er ist überzeugt davon, dass sein Kampf nützt, das Bewusstsein der Menschen wachzurütteln, indem er Transparenz schafft.

Nun, bei mir ist ihm das gelungen. Mein Bewusstsein ist in Aufruhr und ich will mehr wissen … über all die globalen Missstände, die so viel Elend schaffen (zerstörender Kapitalismus, die von uns verursachte Klimakatastrophe, Kindermorde aufgrund Nahrungsvorenthaltung etc.). Nein, auch ich will diese Realität nicht als unveränderbar hinnehmen.

Er sagt, was getan werden könnte. Das Mindeste, was wir zunächst tun könnten ist, ihm zuzuhören … das ist meine Überzeugung.

 

 

 

 

Jetzt sei doch kein Frosch und spring!

 

Brrrrr …  schlotter … Nööö, unter diesen Umständen verzichte ich auf den Swimming-Pool!

Und auch sonst gefällt es mir hier draußen nicht. Schaut euch doch mal um … igitt!!!

Und Frau Holle schüttelt immer noch ihre Bettdecken! So langsam müssten der doch die Arme abfallen! 😠

Bis sich das wieder ändert, bleibt man am besten drinnen und könnte ja vielleicht ein Fingerspiel machen 😂 :

Pille, palle, polle,
da oben wohnt Frau Holle.
Sie schüttelt ihre Betten aus,
da kommen weiße Flöckchen raus.
Ticke, tacke, tocke,
da kommt ´ne riesige Flocke.
Sie setzt sich auf den Gartenzaun
und möchte dort ein Häuschen baun.

Anleitung: In die Hände klatschen, Hände zu Fäusten ballen und schütteln. Mit den Händen ein Haus formen.

….  na ja, oder was Ähnliches eben, was mit Betten zu tun hat.