Und jetzt spitzt sie sich zu … die Lage!

Mein Esszimmer gleicht einem Dschungel, denn ich habe noch schnell die Geranien, Petunien ect. , die in die Blumenkästen sollten, hereingeholt. Alles blüht und grünt hier drinnen, während es draussen schneit. Aber ich schone meine Nerven – nein, ich rege mich nicht auf! Auch nicht bei diesem Anblick, bei dieser Einweissung von Hausdächern, roten Tulpen und grünem Rasen. Warum sollte ich mich auch bei der Farbe Weiss aufregen, wo sie ohnehin keine Farbe ist – farbtechnisch gesehen.

Ich warte lediglich ab, ob ich morgen früh Schnee schippen muss und Eiskratzen, bevor ich zur Arbeit fahre. Dann ist immer noch Zeit genug, um mich aufzuregen – während ich den Schnee vom Auto räume.

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Jedenfalls rechne ich heute mit keinem berauschenden Sunset mehr, wie es der Hermann Hesse so schön beschrieben hat … „Hold my hand at sunset, when the light of day goes out …“.    Nein, ich schau mich lieber mal in seinen Wintergedichten um. Vielleicht finde ich da ein tröstliches, das mir über die sich zuspitzende Lage hinweghilft ….

Die Lage ist besch …. eiden!

 

Bei DER Wetterlage legen sich selbst die Tulpen. Ich kann ja nicht jede einzeln mit einem Stöckchen stützen 🙁

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Na ja, die empfindlichsten haben von mir wenigstens ein Hütchen bekommen …

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… und diejenigen, denen es zu eng geworden ist, habe ich ich nochmal in grössere Töpfe verpflanzt …

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… ich werde mich auch mit dem Gedanken anfreunden, dass bald die Zucchini in meinem Esszimmer geerntet werden können, wenn’s so weitergeht …

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… aber was soll ich machen? Bis jetzt hat der Wettergott jedenfalls nicht mit sich reden lassen! Ach was rede ich, also bei dieser Kälte kommen mir die Jungen nicht raus. „Jungpflanzen an Erfrierungstod gestorben …“, ha, das hätte mir gerade noch gefehlt!

Ja, das sieht nicht gut aus, aber damit sie es mir glauben, habe ich ein paar Tomaten auf’s Fenstersims gestellt. Dort können sie rausschauen, sich überzeugen und es den anderen bestätigen. Da lasse ich mir nix nachsagen – nein, ich bin kein Unmensch, der den Pflanzen kein Licht und einen artgerechten Lebensraum gönnt. Ich kann halt auch nicht immer, wie ich will und da sind solche Massnahmen eben erforderlich 🙁

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Schei …  shit Wetterchaos !!!

So stelle ich mir Ergänzung vor …

 

… im harmonischen Wechsel. Zwei grosse Stimmen und jede ist einzigartig. Hoch und Tief finden sich und erklingen im Zusammenspiel als wunderschönes Ganzes. Und sie sind so sympathisch, die beiden 🙂

Das Publikum ist hingerissen und geniesst diesen besonderen Moment:
Jonas Kaufmann und Placido Domingo … und ein Lied, das immer noch um die Welt geht.