Schwarz, rot, gold(gelb) …

 

Meine ersten schwarzen Tomaten im Garten – ich hatte bisher noch nie eine Schwarze in der Hand und frage mich neugierig, wie sie wohl schmeckt. Aber ich finde es so schade, jetzt da reinzubeissen  ….

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Speziell die roten Lilien haben’s mir angetan und ich kann mich nicht sattsehen … soooo schön 🙂

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Ja, und wer nun glaubt, dass so ein Garten nur zum Anschauen ist, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten 😉
Es ist wunderschön, wenn mich diese zarten, gelben Geschöpfe umflattern, während ich so vor mich hinhäckle, um die Erde zu lockern … wie alles andere, braucht auch solch ein Garten Pflege, damit er schön anzuschauen ist!

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Ich wünsche euch einen schönen Tag <3

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Nobuyuki Tsuji … er sieht nicht, aber er spürt!

 

Ein bemerkenswerter junger Mann, ein ganz besonderer Mensch, ein Musikgenie!
Er fragt sich in Bezug auf die grosse Pianistin Martha Argerich: „Wie schafft sie es, diese Energie, diese Kraft, diese Brillanz und Farbe zu erzeugen?“ und ich frage mich, wie schafft er es.

Sein Pianospiel berührt mich unglaublich und rührt mich auch zu Tränen. Ich weiss, dass er blind ist und nur nach Gehör und Gespür spielt – er hat keine Notenblätter der grossen Komponisten vor sich, deren Werke er interpretiert und einfach genial spielt. Auch zusammen mit dem Orchester zeigt er Einfühlungsvermögen und sagt: „Ich spüre ,was die Orchestermusiker wollen, das ist wie eine Welle, die zu mir fließt und der ich folgen muss.“
(aus: http://www.concerti.de/de/795/portraet-nobu-tsuji-ich-muss-den-taktstock-nicht-sehen-koennen.html  )

„Ich möchte das spielen, was ich selbst liebe. Ich verbinde viel mit den Stücken. Und ich möchte dem Publikum zeigen, wie ich sie sehe.“, sagt er in einem anderen Interview. Und ich liebe was er spielt und wie er es spielt … ich höre ihm so gerne zu.

In einem Kommentar lese ich: „Listening to him and changing your opinion about the world“

Hier zwei Videos, die mich mit ihm bekannt gemacht und sehr beeindruckt haben:

Ich denke, dieser junge Mensch ist ein Geschenk der Schöpfung an die Welt 🙂

Ich war das aber nicht !!!

Gestern am Spätnachmittag hörte ich plötzlich einen Aufschrei, dem ein Moment der Stille folgte. Und dann drangen drei Worte zu mir herein – ziemlich ausdrucksstark – es klang irgendwie nach Schock und Wut mit zornigem Schnauben: „Heee, was’n das?!“

Ich eilte hinaus in den Garten wo mir Max, mein Kater begegnete. Er schaute mich grossäugig an und sagte: „Ich war das aber nicht! Jaaa, du hast mich schon oft dabei erwischt und es dokumentiert – als Beweis – aber ich war es wirklich nicht!“

Max

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Dies machte mich sofort stutzig und mir ahnte nichts Gutes. Ich schaute mich um und entdeckte meinen Mann, der entsetzt am Gartenteich stand. In seinen Augen stand fassungsloses Grauen. Sein Blick war auf dieses Szenario gerichtet:

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Vorher sah es SO aus …

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Ich schaute meinen Kater an und sagte zu ihm: „Nein, mein Kleiner, DAS kannst du nicht gewesen sein. Ich glaube dir. Dieses blöde Teichbecken ist irgendwo gerissen und undicht geworden. Hmmm … und wo ist bloss das ganze Wasser hin?“

Mein Mann fing daraufhin sofort an, die Teichpflanzen zu retten und das Teichbecken auszuräumen …

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Heute geht es weiter. Ich werde bei den Räumarbeiten mithelfen, mich um ein neues Teichbecken kümmern – kein schwarzes mehr, sondern eines mit Felssteindekor und Kaskadenwasserfall. Da habe ich schon einige Visionen und die habe ich gleich in die Tat umgesetzt, d.h. mein Wissen über Bezugsquellen genutzt. Wartet nur mal ab, das wird sehr schön werden 🙂

Hmmm … wenn nur nicht wieder die ganze Arbeit wäre 🙁 aber das Schicksal hat es ja mal wieder so eingerichtet, dass die Arbeit in meinen Urlaub fällt.

Morgen wird das Material für den neuen Teich geliefert, dann kann ich wieder Kreativität in der Gartenteich-Gestaltung ausleben.

Wie ihr seht, verplempere ich nicht viel Zeit, sondern nutze sie sinnvoll 🙂

Ich wünsche euch auch einen guten Start in die Woche! <3