Wahre Freunde

… sie schauen jeden Tag vorbei, um zu wissen, wie es mir geht (denke ich mal, weil das wahre Freunde gewöhnlich tun 🙂 ).
Eigentlich ist sie die Freundin von meinem Kater Max, aber der ist meistens draussen unterwegs. Ich habe keine Ahnung, wo sie herkommt, wer sie ist oder wem sie gehört, aber offensichtlich vertraut sie mir. Sie schaut jeden Tag vorbei und zwar sehr früh am Morgen. Wahrscheinlich fühlt sie sich hier bei mir wohl und ich freue mich darüber, wenn sie mich morgens begrüsst   🙂

Katzen sind die rücksichtsvollsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann.
Pablo Picasso

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Ich bin eine Dilettantin … weil es mir Spass macht ;-)

„Meine kleinen Aquarelle sind eine Art Dichtungen oder Träume, sie geben von der ‚Wirklichkeit‘ bloß eine ferne Erinnerung und verändern sie nach persönlichen Gefühlen und Bedürfnissen. Dass ich nur ein Dilettant bin, vergesse ich nicht.“

Das hat Hermann Hesse geschrieben und ich kann es sehr gut nachvollziehen.

Hmm… Dilettant, also jemand, der sich nicht als Fachmann, sondern als Laie mit einer Sache beschäftigt. Gut, ich bin auch nur eine Dilettantin auf diesem Gebiet.

Ich stellte mir vor, wie er dort oben sehr erstaunt und äusserst kritisch auf mich herab blickte, als ich meine Malutensilien richtete. Als ich dann fertig war mit meiner erträumten  Wirklichkeit, da schaute er sehr gütig auf mich herunter … was er dazu sagte, verrate ich allerdings nicht!

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Ich mag sein Gesicht, egal ob die Mundwinkel nach oben oder nach unten zeigen 🙂

Samstagmorgensonnenaufgangsstille

Inmitten dieser Stille, die vom leisen Plätschern des Wassers untermalt wurde („untermalt“ ist jetzt ein zukunftsweisendes Stichwort – später werde ich den Hermann Hesse malen   🙂 ), sass ich auf der Terrasse und erwartete den Sonnenaufgang. Ich war ein bisschen früh dran, doch es war auch schön zu beobachten, wie sich in den Strassenlaternen das Licht löschte und wie sich die Mondsichel des abnehmendes Mondes langsam zurückzog.

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Die Vögel schliefen noch, kein Laut war zu hören. Bis auf das Plätschern des Wassers, das jetzt meine Aufmerksamkeit auf sich zog.

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Es floss quirlig über die Stufen des Bachlaufes und platschte ins Becken, wo dann wunderschöne Gebilde entstanden – bunt schillernde Luftblasen! Es ist so ein schöner Anblick, wenn das Wasser Luft umarmt, vollkommen umschlingt und sich dann grosse und kleine Luftblasen bilden – da findet Zellteilung statt ! Jedenfalls sieht es so aus 🙂

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Ich war ganz hingerissen von dem Anblick. Besonders von den grossen Luftblasen, die auf dem Wasser schwammen. Da dachte ich natürlich sofort an:  Spiegeleier! Und … an das gelbe vom Ei, das mir im Frühjahr jemand gewünscht hat. Und das habe ich dann tatsächlich auch bekommen, gleich nach dem Wunsch …  nein, ich rede jetzt keinen Stuss – das war wirklich so. Hier hatte ich darüber berichtet, weil das so schön war:

Ach, dort hatte ich einfach ALLES. Wasser (sogar Meerwasser!), Meerschaum mit vielen kleinen Luftbläschen und Spiegelei mit dem Gelb, das ich nicht mal selbst wünschen musste, denn es wurde mir ja gewünscht.

Ja gut, hier habe ich auch Wasser, aber eben kein Meer. Und wenn ich jetzt beim Anblick der schillernden Luftblasen ein Spiegelei will, dann muss ich mir selbst eines braten … das ist halt der Unterschied.

Der Sonnenaufgang war übrigens sehr schön und jetzt kommt die Hitze … ich werde nun drinnen im Kühlen malen 🙂

Ich wünsche euch allen ein wundervolles Wochenende! ❤ 🙂