War das jetzt wirklich die Macht meiner Gedanken? *kopfkratz*

 

Darüber denke ich nun sehr nach, denn wenn ich mir etwas gewünscht habe und plötzlich ist es da, dann macht mich das schon ein bissle stutzig.

Also, folgendes Ereignis ist passiert: kürzlich betrachtete ich mir ziemlich lange bei Nadia ein tolles Gemälde – hier:  https://nadiapittura.com/2016/09/18/goldfinch-stieglitz/

Und ich dachte: „Ist das ein wundervoller Vogel, so was von farbenprächtig! Oh, der ist sooo schön, den würde ich gerne mal real in der Natur sehen.“  Ein Goldfinch oder auch Stieglitz genannt – der war mir gänzlich unbekannt. Nun, ich bin ja auch höchst selten in Niederbayern, wo sie in Scharen herumflattern.

Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut, dass Nadia ihn gemalt hat und ich das Gemälde anschauen konnte. 🙂

So, und dann gestern geschah es – nein, nicht in Niederbayern, sondern hier im Nordschwarzwald, in meinem Garten, direkt vor meinem Fenster.

Bestimmt haben ihn meine Gedanken erreicht und ihn dann von Niederbayern zu mir hierher geleitet, weil ich mir so gewünscht hatte, ihn zu sehen – puuuhh, das war jetzt aber ein langer Satz. 🙂

Ist er nicht wunderschön? Er kann mit dem Kopf nach unten fressen und er liebt Sonnenblumenkerne!

 

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Ich habe zwischenzeitlich viel über ihn gelesen. Auch, woher er seine prächtigen Farben hat:

„Als Gott allen Vögeln ihre Farben gab, blieb der Stieglitz bescheiden in der hintersten Ecke sitzen. Schließlich kam er als Letzter zu Gott, der keine Farbe mehr hatte. Da suchte Gott aus jedem Topf noch einen kleinen Tupfer: So kamen der rote Schnabelgrund, der schwarze Scheitel, die schwarzen Flügel und der Schwanz zustande, die gelbe Binde über den Flügeln, die weißen Tupfen an Kopf, Flügeln und Schwanz, der lichtbraune Rücken und die gelbweiße Unterseite.“   (Wiki)

Und weil dieser Vogel so wunderschön ist und auch noch sehr stimmungsvoll singen kann, hat ihm sogar Antonio Vivaldi  sein Konzert «Il Cardellino» (der Stieglitz) gewidmet. „Darin lässt er die Solo-Flöte virtuos den ausserordentlich variablen Gesang des Stieglitzes imitieren. Neben rasch wiederholten Tönen und Trillern sind aufsteigende kurze Elemente «stigelit» oder «düdit » typisch, die dem Stieglitz seinen Namen eingebracht haben. Diese Elemente sind vor allem im dritten Satz des Konzerts gut zu hören.“  (Wiki)

Hier, hört mal …  sooo schön! 🙂

Danke, liebe Nadia, dass ich durch dich mit dem Stieglitz bekannt geworden bin   🙂

8 Gedanken zu “War das jetzt wirklich die Macht meiner Gedanken? *kopfkratz*

  1. Ja, dass Du ihn so fantastisch fotografieren konntest, echt super!
    Ihn so nah in natura zu sehen war sicher ein schöner Moment! Er sieht wirklich so aus, wie wenn er sich kurz auf die Farbpalette von Nadia gesetzt hätte.

    Dir ganz liebe Abendgrüsse Babsi

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