Diesen Schrecklichen Wolf müssen wir nicht mehr fürchten!

 

Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich eine sehr interessante Sonderausstellung im Naturkundemuseum Karlsruhe besucht habe:

AMERIKA NACH DEM EIS

http://amerika-nach-dem-eis.de/die-ausstellung/

„In der ersten umfassenden Ausstellung zu diesen spannenden Fragen, die in Europa zu sehen ist, beleuchtet das Naturkundemuseum den Zeitraum der ersten Besiedlung Amerikas durch den Men­schen, skizziert die verschiedenen Theorien über mögliche Einwanderungswege und geht der Frage nach, warum viele der bis dahin existierenden Großtierarten nach der Ankunft des Menschen verschwanden.  …“

Unter den Grosstierarten sah ich eines, das mein besonderes Interesse erweckte. Der „schreckliche“ Wolf! In der Ausstellung wird er Riesenwolf genannt, aber eigentlich ist er keiner (gottlob, denn ich liebe Wölfe).

Canis dirus (lateinisch: „schrecklicher Hund“) ist eine ausgestorbene Art der Hunde (Canidae). Er gehörte zur Gattung Canis, die heute noch durch Wölfe, Haushunde, Schakale und Kojoten vertreten ist. Er lebte im Pleistozän Nord- und Südamerikas und starb vor etwa 10.000 Jahren aus. Canis dirus war nicht der Vorfahre des heutigen Wolfes (Canis lupus), wie häufig angenommen wird. Sein englischer Trivialname ist Dire Wolf.“  [….]
Canis dirus entwickelte sich wohl aus Canis ambrusteri. Dieser trat im mittleren Pleistozän vor etwa 800.000 Jahren erstmals auf und verbreitete sich über den Amerikanischen Doppelkontinent. Er starb später in Nordamerika aus, überlebte aber in Südamerika, wo er wahrscheinlich zum Vorfahren von Canis dirus wurde. Dieser entstand demnach in Südamerika und gelangte von dort aus nach Nordamerika, das er vor etwa 100.000 Jahren erreichte. 200.000 Jahre früher war bereits Canis lupus aus Eurasien nach Nordamerika eingewandert. Über einen Zeitraum von etwa 100.000 Jahren lebten Wolf und Canis dirus zusammen in denselben Lebensräumen, doch vor etwa 10.000 Jahren ereilte den „Direwolf“ das gleiche Schicksal wie viele andere Tiere des Amerikanischen Kontinents. Er starb aus!“
https://www.biologie-seite.de/Biologie/Canis_dirus )

Ja, der Dire Wolf ist ausgestorben, aber der echte Wolf hat überlebt 🙂

Daneben gab es noch den Timberwolf zu sehen, der eigentlich auch kein „richtiger“ Wolf ist:

Abschliessend noch etwas zum Dire Wolf, der inzwischen für sich eine gewisse Berühmtheit verbuchen kann:

„Canis dirus im Fantasy-Genre

Der Canis dirus (Direwolf) wird als besonders großer, intelligenter Wolf in Büchern und Filmen des Fantasy-Genres aufgegriffen. So ist er als Lebewesen und Wappentier Bestandteil der Fantasysaga  „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin sowie der darauf basierenden, populären Fernsehserie „Game of Thrones„. “

Zu der Sonderausstellung werde ich in den nächsten Tagen noch weitere Ausstellungsobjekte vorstellen, die mich besonders beeindruckt haben …

Lebenssinn

 

Gerade las ich einen Beitrag zum Thema „Lebenssinn“ – sowie Fragen, die mich auch beschäftigen. Viele Gedanken und „Antworten“, die ich u.a. bei zwei von mir sehr geschätzten Wissenschaftlern/Autoren fand: Viktor Frankl und Charlotte Bühler, gehen mir durch den Kopf.

In oben erwähnten Eintrag las ich die Aussage:

„immer wieder gibt es menschen,
die sich auf der suche befinden
nach dem sinn ihres lebens.“ …

https://wolfgangdannyweber.wordpress.com/2017/10/20/einfacher-gedanke/

„Na, Gott sei dank denken manche Menschen auch über dieses Thema nach!“, kommt mir in den Sinn.

Einst stiess ich auf folgendes Zitat meines Lieblingsautors Hermann Hesse, der sich auch intensiv mit der „Sinnfrage“ beschäftigte:

„Das Leben ist sinnlos, grausam, dumm und dennoch prachtvoll – es macht sich nicht über den Menschen lustig (denn dazu gehört Geist), aber es kümmert sich um den Menschen nicht mehr als um den Regenwurm … Erst dann, wenn man die ganze Scheußlichkeit der Sinnlosigkeit der Natur in sich aufgenommen hat, kann man beginnen, sich dieser rohen Sinnlosigkeit gegenüber zu stellen und sie zu einem Sinn zu zwingen. Es ist das Höchste, wozu der Mensch fähig ist, und es ist das Einzige, wozu er fähig ist. Alles andere macht das Vieh besser.“

… also der „Sinnlosigkeit“ einen Sinn geben! NICHT suchen, sondern geben. Und genau so verstehe ich auch Viktor Frankl und Charlotte Bühler. Ich soll nach dem suchen, was meinem Leben Sinn geben kann, damit es am Ende dann ein sinnvolles Leben war. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich das, wenn ich Glück habe, erst an meinem Lebensende, vielleicht in meiner Sterbestunde, wissen werden, denn meine „Sinngebung“ ist ja noch nicht abgeschlossen. Noch „suche“ (beobachte, lerne) ich, was meinem Leben zur Erfüllung dieser Aufgabe nützlich sein könnte, nämlich ein sinnvolles Leben zu führen. Ich „studiere“ das Leben anderer Menschen (Hermann Hesse, Viktor Frankl, Hildegard von Bingen, Charlotte Bühler, Steve Stevens, der tolle Flamencogitarrist  😉  etc.), die von sich sagen, dies oder jenes hat meinem Leben Sinn gegeben. Käme das vielleicht für mich auch in Frage? Habe ich die Fähigkeit dazu, diese Aufgabe mit Erfolg umzusetzen? Würde mich denn diese Aufgabe auch erfüllen und meinem Leben einen Sinn geben?

Es geht also nicht darum, über den Sinn meines Lebens Bescheid zu wissen (das ist leider nicht möglich), sondern das zu finden, was meinem Leben Sinn gibt.

Ich bin keine Psychologin oder Wissenschaftlerin, weiss, dass ich nicht viel weiss. Aber ich glaube, was Viktor Frankl sagt (sinngemäss): „Jeder Mensch, selbst der einfachste Mann von der Strasse, weiss ganz tief in seinem Innersten, wie er es anstellen muss, um diese Sinnhaftigkeit fühlen zu können.“

Und wer sich wirklich in positivem Sinne für diese Frage interessiert, findet hier Antworten (ich möchte eigentlich JEDEM diesen Vortrag ans Herz legen – besonders die Stelle ab 36:10 im Video):

Und Hermann Hesse schrieb weiterhin:

„Für den, der alt geworden ist, war das Suchen ein Irrtum und das Leben verfehlt, wenn er nichts Objektives, nichts über ihm und seinen Sorgen Stehendes, nichts Unbedingtes oder Göttliches zu verehren gefunden hat, in dessen Dienst er sich stellt und dessen Dienst allein es ist, der seinem Leben Sinn gibt.“

Damit stand  Hesse am Anfang der Lösung des Rätsels. Mit seinen Worten bekennt er dieses „Gottahnen“, aber es ist nicht die letzte Erkenntnis des Lebenssinnes selbst. Er bleibt dabei: der Mensch muss dem Leben Sinn geben.“

Dies sind meine Gedankengänge zum Thema und sie sind keinesfalls zu ende gedacht!

Einzigartig …

 

Steve Stevens unterscheidet von klassischen Flamencogitarristen, dass er nicht mit den Fingern zupft, sondern fast immer ein Plektrum benutzt. Er ist einer der kreativsten und originellsten Gitarristen der 80er-Rock-Szene und ohne Zweifel auch noch heute einer der außergewöhnlichsten und virtuosesten Gitarristen der Welt. Mit seinen unterschiedlichen Gitarren hat er immer wieder Menschen zum Weinen, Schreien, sogar zur Ekstase gebracht.

Ich liebe seine Klänge und bewundere seine besondere Art, Gitarre zu spielen: