Ein Engel für Danny 😃

 

Er meinte, das Bild sei schön, nur der Engel wäre ein bisschen klein:

„nur finde ich, nachdem du diese figur im garten nicht nur verbal besonders in den mittelpunkt gerückt hattest, sie etwas zu kurz gekommen / geraten.“

Hmmm … ich hatte den Kleinen in der Größe gemalt, in der ich ihn von meinem Gartenplätzchen aus gesehen habe – klein, fein und niedlich.

Aber er ist zweifellos die Hauptfigur in meinen Gedanken und in meinem Text. Also soll er auch bildlich nicht zu kurz kommen, da hat Danny recht.  😃

Rein feinstofflich gedacht, ist Wachstum durchaus möglich !  😉

Ich denke, das reicht für´s erste. Hoffentlich tritt niemand drauf, der auf dem Weg langkommt.

Licht und Schatten

 

Wenn ich ein schönes Gedicht lese, inspiriert es mich oft zum Malen. So wird das Gedicht dann zu meinem Wortbild.

Auf https://gedichte.xbib.de habe ich heute ein bisschen gelesen und solch ein schönes Gedicht entdeckt. Es passt auch zu meiner derzeitigen Stimmung.

Licht und Schatten

Hast du gesehn, wie Licht und Schatten
So nahe bei einander liegt?
Hast du gefühlt, wie Schmerz und Freude
Sich innig an einander schmiegt?

Sieh‘ nur! der Himmel dicht verhangen,
Und Nebel ziehen feucht und grau; —
Doch hinter diesem Wolkenschleier,
Das weißt du wohl, ein lichtes Blau.

Und wenn des Herzens tiefes Leiden
Mit Trauer oft dein Auge füllt,
Ist doch im tiefsten stillen Grunde
Ein Himmel, ewig klar und mild.

© Julie Hausmann

Der Blick erträgt den Schatten, doch von links kommt schon etwas Licht:

Gemälde: © chrinolo

Schau mich nicht so an …

 

Jetzt schau mich nicht so an

Mein liebes krankes Tier
Wie sehr ich doch wünschte
Du wärst hier bei mir
Die Ärzte kämpfen seit Tagen um dein Leben
Haben mir heute wieder Hoffnung gegeben
Du wirst bei mir bleiben – noch viele Jahre
Wir bleiben einander treu und ergeben
Ein Blick in deine Augen bestätigt
Du und ich, wir lieben das Leben
Nun gib dir Mühe, werde bald gesund
Weil ich dich so vermisse, unbeschreiblich liebe
Das ist und bleibt der tiefgehende Grund !

Gemälde und Text © chrinolo

Marmormehl, Kohle, Acryl, 30×40 cm