Denn auch von der Recording Industry Association of America wurde der Song mit 5-fach-Platin ausgezeichnet. Na, das ist doch eine Aussage! Aber auch was er sonst noch zu sagen hat, ist absolut zeitgemäß und passt. Das meiste davon ist so wahr! Göttlicher Humor ist so wohltuend, findet ihr nicht? 🙂
Um jetzt nochmals auf seinen Lieblings-Song zurückzukommen, hier ist er:
Es wächst mir alles über den Kopf
Die Zypressen- und Hainbuchenhecken demonstrieren ihre Wuchskraft
Die Fliederbäume streben in rasantem Tempo himmelwärts
Von der Familien-Linde ganz zu schweigen
Was ist los in meinem Garten
Wer treibt alles so an
Merkt die Schöpfung denn nicht
Dass ich nicht mehr kann?
Erschöpft blicke ich auf mein entstehendes Gartenparadies
Alles ist erst am Werden … erst halbfertig …. noch nicht mal das
Da liegen noch Stunden im Garten vor mir
Stunden voller Arbeit
Doch: „Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.“,
Sagte Rudyard Kipling
Und ich erinnere mich, wie er nach der Arbeit vielleicht wieder aussehen wird:
So, nun werde ich wieder an die Arbeit geh´n, denn:
Früher hatten die Menschen vor der ungezügelten Natur Angst. Zu Recht. Denn wenn ich so in meinen Garten schaue, wenn ich ein paar Wochen nichts getan habe, kriege ich es auch mit der Angst.
Ausgiebig beladen mit meinen Gedanken Und tiefgefühlten Emotionen Finde ich Worte sehr schön Zum Beispiel „Roter Mohn“ ROT – ein Lieblingswort von mir Vielleicht trägt es meine Herzenswärme zu dir Oder MOHN – was für ein berauschendes Wort Mit Leichtigkeit schwebt es gerade fort Wie das zarte Blatt dieser filigranen Blüte
Doch gibt es auch kummervolle Worte Deren Aussage wiegt oft schwer Viele kamen von dir und ich fragte mich Wo hast du nur solch verletzende Worte her Ich schrieb sie mir gleich von der Seele In mein Tagebuch mit schwarzem Verschluss Dort liegen sie sicher, machen mir keinen Verdruss
Irgendwann verwelken sie Fallen zu Boden wie abgestorbene Blüten Es ist wohl besser, mich vor solch quälenden Worten zu hüten
Doch generell sind mir Worte wertvoll und wichtig Ich greife oft in meinem Wortschatz Belade Worte mit farbenfrohen Bildern Denn wohlgeformt wie eine Glockenblume Erscheinen sie mir erst richtig Sie klingen dann auch angenehm Endlos sollte dieser Wohlklang weitergeh´n …
Die BLAUE IRIS zum Beispiel Auch Hermann Hesse bedachte sie mit schönen Worten Darüber hinaus noch viele andere Sorten Blumig hat er sich ausgedrückt Viele Gedichte mit blühenden Worten geschmückt Er war ebenfalls von der Schönheit und dem bereichernden Wert der Worte entzückt.