Und so kommt eins zum anderen …

oder: ein Gedanke führt zum nächsten. Dies geschieht meistens, wenn ich ein Buch lese.

Am Ende des gerade gelesenen Buches schreibt der Autor:

„Ich habe unzählige Ideen und Projekte im Kopf, fast so wie damals, als ich 20 Jahre alt war. Nur mit dem Unterschied, dass ich entsprechende Erfahrungen gesammelt habe und die Dinge besser beurteilen und einordnen kann. Diese Pläne und Ideen werden mich begleiten, bis ich nach Hause gehe. Für mich gibt es keinen Tod. Wir gehen alle nur wieder nach Hause.“

(aus dem Buch „Zur Hölle“/Detlef Kowalewski)

Mit den letzten drei Sätzen bin ich vollends beim Autor. Ich glaube ihm und denke, es ist gut, dass er dies ausspricht. Mir wurde sogleich bewusst, dass es viele Menschen ja nicht glauben. Ich denke, sie befinden sich im Irrtum, denn

„Man kann sich auf zwei Arten irren.

Indem man glaubt, was nicht wahr ist.

Oder indem man sich weigert zu glauben,

was wahr ist.“    (Søren  Kierkegaard)

Erst kürzlich las ich diese Worte im Buch „Jenseits der Materie“ von Professor Dr. Oliver S. Lazar. Für mich ein sehr, sehr lesenswertes Buch!

Und natürlich waren es hier wieder Trigger, die mich zum Lesen dieses Buches veranlasst haben.

Unter einem Trigger versteht man den Auslöser für einen Vorgang, der z.B. eine Empfindung, Aktion etc. auslösen kann.

Die auslösenden Trigger-Worte waren „Bewusstsein“ und „Materie“, zwei Themen, die mich schon immer sehr interessiert haben. Insbesondere das „Bewusstsein“, von dem die Wissenschaft behauptet, es säße im Gehirn. Doch dies scheint ganz und gar nicht der Fall zu sein. Lazar schreibt u.a. dazu:

„Der Geist, das Bewusstsein, die Seele müssen grundsätzlich als etwas vom Körper Unabhängiges, als etwas außerhalb des zentralen Nervensystems Existierendes betrachtet werden. Geist und Bewusstsein sind nicht, wie manche Wissenschaftler behaupten, die „Ausscheidungen des Gehirns“ und damit erloschen, sobald das Gehirn zu funktionieren aufhört, sondern der Geist hat sich das Gehirn, den gesamten Körper nach und nach erst erschaffen und wird sein Instrument immer weiter vervollkommnen.“ (Sir John Carew Eccles, australischer Nobelpreisträger für Medizin auf dem Weltkongress für Philosophie 1978)

Geist und Bewusstsein können also nicht erlöschen, sondern „leben“ weiter, womit ich wieder auf den Anfang meines Eintrages verweise:

„Für mich gibt es keinen Tod. Wir gehen alle nur wieder nach Hause.“

Das hat er schön gesagt, nicht wahr? 💝

7 Gedanken zu “Und so kommt eins zum anderen …

  1. Einerseits ein schöner Gedanke, Andererseits sind böse Geister dann auch unterwegs und wir müssen uns dann im Land der Geister auch in Acht nehmen.
    Jetzt gibt es vielleicht die Geistheilung im Jenseits oder im neuen Zuhause, wie immer man daß auch nennen mag. Wir alle werden irgendwann einmal die wahre Wahrheit erfassen!
    Manch Eine/r trägt dieses Wissen auch in der irdischen Welt in sich und in seinem Bewusstsein.

    Aufjedenfall ein interessantes Thema!

    Herzliche Grüße an Dich liebe Christel❣️
    Babsi

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  2. Ja, schön sind solche Gedanken. Ich möchte hinzufügen: Geist und Seele sind nicht dasselbe – und beide sind nicht mit dem Körper identisch. Bewusstsein ist eine Bewegung des Ich, das wiederum mit den drei anderen nicht identisch ist, sie aber voraussetzt. Bewusstsein entsteht, indem der Mensch Beobachtes mit Denkinhalten verbindet,

    Gefällt 1 Person

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