“Die Kleine Welle” trägt eine Botschaft in sich, eine leise Erinnerung an das Wesentliche. In der Geschichte „Die Kleine Welle“, die hier etwas anders erzählt wird, entdecken wir die Tiefe des Bewusstseins und die Verbundenheit: „AllesistEins“.
Und auch „Du bist nicht, was du glaubst zu sein!“
Die Kleine Welle symbolisiert die Kraft der Veränderung und die Schönheit im Loslassen.
Du setzt dich einfach hin und stellst dir die Frage: „Wer bin ich?“
In diesem Moment tritt eine Stille ein, die dich vom alltäglichen Gedankenstrom trennt. Du spürst, wie du dich vom Ego löst und in die Dimension des tiefen Bewusstseins eintauchst. Du fühlst den Moment der Stille.
Eckhart Tolle betont die Bedeutung dieser wichtigen Frage, die uns zur Wurzel unseres Seins führt. Indem wir uns selbst diese Frage stellen, können wir uns von momentanen Ängsten, Sorgen und Zweifeln befreien. Wir erkennen, dass wir mehr sind als nur unser äußeres Erscheinungsbild oder unsere Gedanken.
Diese Praxis ermöglicht es uns, uns mit unserem wahren Selbst zu verbinden und eine tiefere Verbindung zu unserem inneren Wesen herzustellen. Indem wir regelmäßig innehalten und uns diese Frage stellen, können wir einen Raum der Stille in unserem Leben schaffen.
Die Kraft der Selbstreflexion liegt darin, dass sie uns hilft, uns selbst besser kennenzulernen und unsere wahre Identität jenseits des Egos zu erkennen.
Also, denke nicht so viel. Mache öfters eine Denkpause.
Nimm dir regelmäßig Zeit für diese einfache Übung und beobachte, wie sich deine innere Welt allmählich transformiert.
In diesem Raum des “Nichtdenkens” wirst du auch etwas finden, das dir vielleicht wichtig ist: Kreativität!
“Frische Kreativität kann nur kommen, wenn man diesen Raum in sich findet!”, sagt Eckhart Tolle. Eine neue kreative Inspiration, meint er. Die Menschen, die sehr kreativ waren, auf welchem Gebiet auch immer, hatten Zugang zu dieser Dimension in sich.
Im Zusammenhang mit dieser “Tiefe des Seins” erzählt er im YouTube-Video: „Eckhart Hamburg 2015“ auch die “Geschichte der Kleinen Welle”, die ich bislang nicht kannte.
„In der Weite des Meeres tanzt eine kleine Welle fröhlich im Sonnenschein. Doch plötzlich überkommt sie die Angst, als sie sieht, wie ihre Artgenossen an der Küste zerschellen. Panisch ruft sie aus: „Oh nein, auch mir wird dieses Schicksal bevorstehen!“ Eine andere Welle nähert sich ihr und fragt einfühlsam: „Warum bist du so traurig?“ Die kleine Welle antwortet verzweifelt: „Du begreifst es nicht! Wir werden alle enden, unsere Existenz wird sich auflösen! Ist dir das nicht bewusst?“ Doch die weise Welle erwidert gelassen: „Du irrst dich, denn du denkst nur als einzelne Welle. Tatsächlich bist du ein Teil des unendlichen tiefen Ozeans.“
In dieser einfachen Begegnung liegt eine tiefe Lehre verborgen. Auch wir Menschen sollten erkennen, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind und unser Dasein einen Sinn in der Verbundenheit mit allem hat. So wie die kleine Welle im Ozean aufgeht und weiterlebt, so können auch wir in Harmonie mit unserer Umgebung existieren. Lasst uns diese Weisheit in unserem täglichen Leben beherzigen und uns bewusst werden, dass wir alle eins sind – ein Teil des großen Ganzen. Bewusst werden ……..
In einem verwunschenen Wald, tief verborgen hinter dichten Bäumen und mystischen Nebelschwaden, lebte eine geheimnisvolle Puppe mit blauen Haaren. Diese blauen Haare flatterten im Wind, während sie mutig durch die Schatten des Waldes schritt. Ihre Augen strahlten wie Sterne in der Dunkelheit, voller Geheimnisse und Mysterien.
Wer war sie? Woher kam sie? Was war ihr Ziel?
Ein kleines Mädchen namens Ela folgte ihr neugierig. Die Puppe mit den blauen Haaren bewegte sich elegant zwischen den Wurzeln und Farnen hindurch, als wäre sie eins mit der Natur. Ihr Blick war fest auf ein fernes Ziel gerichtet, unbekümmert um die düsteren Gestalten und verborgenen Gefahren, die möglicherweise auf dem Weg lauerten.
Plötzlich war da eine Lichtung am Ende des Pfades, wo das Sonnenlicht durch die Baumkronen brach und einen strahlenden Teppich aus goldenem Licht auf den Boden legte. Die Puppe blieb stehen und drehte sich langsam um. „Komm mit mir“, flüsterte ihr Blick, „Gemeinsam werden wir das Geheimnis der Maske des Widders enthüllen und die Rätsel lösen, die den Wald umhüllen.
Die Sonnenstrahlen tanzten auf der Lichtung und warfen glitzernde Muster auf den moosbedeckten Boden. Die geheimnisvolle Puppe mit den blauen Haaren stand regungslos da, als wüsste sie um die tiefe Bedeutung dieses Ortes. Ela spürte eine unerklärliche Faszination, die sie dazu veranlasste, einen vorsichtigen Schritt auf die Puppe zuzumachen. Das leise Murmeln des Waldes schien lauter zu werden, als würden die Bäume ihnen eine Botschaft übermitteln wollen. Und in diesem Moment erkannte Ela, dass ihr Schicksal untrennbar mit dem der Puppe verwoben war. Sie spürte eine innere Ruhe und Entschlossenheit, die sie zu der Puppe hinziehen ließ. Der Wald um sie herum schien für einen Moment still zu halten, gespannt darauf, was nun geschehen würde. Ein Rätsel wurde in der Luft spürbar, und Ela wusste tief in ihrem Inneren: Eine große Abenteuerreise würde nun für sie beide beginnen.
Ela blickte tief in die Augen der geheimnisvollen Puppe und spürte eine Verbindung, die jenseits aller Worte oder Gesten lag. Es war, als ob sie sich schon seit Ewigkeiten kannten, als ob ihre Seelen in einem anderen Leben miteinander verschmolzen waren.
Die Puppe reichte Ela ihre Hand. Ohne zu zögern ergriff Ela die Hand und spürte eine Wärme, die sie tief im Herzen berührte. Gemeinsam betraten sie die Lichtung, wo das goldene Licht sie umhüllte und eine Aura des Mysteriösen und Magischen verbreitete. Die Zeit schien still zu stehen, während Ela und die Puppe langsam auf das strahlende Licht zusteuerten und sich dem Geheimnis der Maske des Widders näherten.
Gemeinsam betraten sie den Bereich, wo das goldene Licht am hellsten schien und eine geheimnisvolle Gestalt eines maskierten Widders auftauchte.
Als sie schließlich vor der maskierten Figur des Widders standen, erfüllte sie ein tiefes Gefühl der Ehrfurcht und Neugier. Die Augen der Maske schienen sie anzublicken und mysteriöse Schwingungen auszusenden, die Ela bis ins Mark erschütterten. Doch sie spürte auch einen inneren Drang, der sie dazu trieb, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen und die Wahrheit über die verborgene Gestalt zu enthüllen.
Die Puppe mit den blauen Haaren stand regungslos an ihrer Seite, als stumme Unterstützerin auf diesem Weg ins Unbekannte. Ela hob langsam den Arm, bereit, die Maske des Widders zu berühren. Als ihre Fingerspitzen die kalte Oberfläche der Maske berührten durchfuhr sie ein elektrisierendes Gefühl, als wäre ein Funke übergewechselt, der die Geheimnisse des Waldes freilegen sollte. Sie spürte die geheimnisvolle Energie, die von der Maskenfigur ausging.
Die Zeit schien nun langsamer zu vergehen. Der maskierte Widder schien vor ihren Augen zum Leben zu erwachen. Als Ela endlich den letzten Schritt wagte und die Maske vollständig abnahm, offenbarte sich ihr ein Anblick von erstaunlicher Schönheit und gleichzeitig unendlicher Tiefe. Der maskierte Widder war mehr als nur eine mysteriöse Gestalt – er war ein Symbol für eine längst vergangene Zeit und eine Geschichte, die noch nicht zu Ende erzählt ist ……
Fortsetzung folgt, sobald ein anderer weitererzählen möchte 🙂