Er ist wieder da …

 

Ja, er ist wieder da! Und er hat tatsächlich sein Frauchen mitgebracht 🙂
Und während ich ganz schnell meine Kamera holte, traf noch der Rest seiner Verwandtschaft ein.
Lauter süsse Stieglitze, die hin und wieder zu mir herschauten, aber sonst ihr leckeres Sonnenblumenkerne-Frühstück genossen.

War das schön, ihnen zuzuschauen und auch ihre Mimik zu beobachten. Ich sah den Träumer, den Gelassenen, den Sänger, den Beobachter und den Vielfrass 🙂 und dann war da noch die Zauberhafte mit ihren wunderschönen Augen …

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Ich habe sie alle fotografiert – Männlein und Weiblein und habe ein kleines Filmchen gemacht, falls ihr sie auch sehen möchtet. Klickt ruhig mal an und nehmt euch ein bisschen Zeit – sie sind soooo wunderschön! Wenn ihr auf „Vollbild“ klickt, wird’s noch berührender …

http://www.kizoa.de/Movie-Maker/d69337848kP359987849o2l1/der-stieglitz-carduelis-carduelis

War das jetzt wirklich die Macht meiner Gedanken? *kopfkratz*

 

Darüber denke ich nun sehr nach, denn wenn ich mir etwas gewünscht habe und plötzlich ist es da, dann macht mich das schon ein bissle stutzig.

Also, folgendes Ereignis ist passiert: kürzlich betrachtete ich mir ziemlich lange bei Nadia ein tolles Gemälde – hier:  https://nadiapittura.com/2016/09/18/goldfinch-stieglitz/

Und ich dachte: „Ist das ein wundervoller Vogel, so was von farbenprächtig! Oh, der ist sooo schön, den würde ich gerne mal real in der Natur sehen.“  Ein Goldfinch oder auch Stieglitz genannt – der war mir gänzlich unbekannt. Nun, ich bin ja auch höchst selten in Niederbayern, wo sie in Scharen herumflattern.

Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut, dass Nadia ihn gemalt hat und ich das Gemälde anschauen konnte. 🙂

So, und dann gestern geschah es – nein, nicht in Niederbayern, sondern hier im Nordschwarzwald, in meinem Garten, direkt vor meinem Fenster.

Bestimmt haben ihn meine Gedanken erreicht und ihn dann von Niederbayern zu mir hierher geleitet, weil ich mir so gewünscht hatte, ihn zu sehen – puuuhh, das war jetzt aber ein langer Satz. 🙂

Ist er nicht wunderschön? Er kann mit dem Kopf nach unten fressen und er liebt Sonnenblumenkerne!

 

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Ich habe zwischenzeitlich viel über ihn gelesen. Auch, woher er seine prächtigen Farben hat:

„Als Gott allen Vögeln ihre Farben gab, blieb der Stieglitz bescheiden in der hintersten Ecke sitzen. Schließlich kam er als Letzter zu Gott, der keine Farbe mehr hatte. Da suchte Gott aus jedem Topf noch einen kleinen Tupfer: So kamen der rote Schnabelgrund, der schwarze Scheitel, die schwarzen Flügel und der Schwanz zustande, die gelbe Binde über den Flügeln, die weißen Tupfen an Kopf, Flügeln und Schwanz, der lichtbraune Rücken und die gelbweiße Unterseite.“   (Wiki)

Und weil dieser Vogel so wunderschön ist und auch noch sehr stimmungsvoll singen kann, hat ihm sogar Antonio Vivaldi  sein Konzert «Il Cardellino» (der Stieglitz) gewidmet. „Darin lässt er die Solo-Flöte virtuos den ausserordentlich variablen Gesang des Stieglitzes imitieren. Neben rasch wiederholten Tönen und Trillern sind aufsteigende kurze Elemente «stigelit» oder «düdit » typisch, die dem Stieglitz seinen Namen eingebracht haben. Diese Elemente sind vor allem im dritten Satz des Konzerts gut zu hören.“  (Wiki)

Hier, hört mal …  sooo schön! 🙂

Danke, liebe Nadia, dass ich durch dich mit dem Stieglitz bekannt geworden bin   🙂