Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

 

… mag sein, aber nicht jeder Beruf, lieber Herr Nietzsche! Denn:

„Auf Sitzungen bekommt man eher einen breiten Hintern als ein breites Rückgrat.
André Brie

Dies kann ich nur bestätigen, nach meiner langjährigen – ach was, jahrzehntelangen !!! – sitzenden Berufstätigkeit. Nun ja, über meinen Hintern möchte ich mich jetzt nicht beklagen. Ich finde, er ist noch figurativ und handgreiflich. Aber um mein Rückgrat muss ich mich kümmern. Ohne Rückgrat, das geht gar nicht!

Mein Gedankengang in diese Richtung leuchtete meinem Doc natürlich ein und er sagte: „Am Besten wäre es, viel zu laufen. Aber vorerst nur auf ebenen Flächen – keine Steigung, keine Neigung!“

Na, der hat gut reden, dachte ich, hier ist so gut wie alles in Hanglage.

Doch der Gedanke an mein  Rückgrat, das im Begriff ist, sich zurück zu entwickeln, wenn ich nicht eingreife, führte mich fiktiv durch eine Muckibude und da sah ich es:
ein LAUFBAND … völlig eben lief es vor sich hin. Das ist die Lösung meines Problems, dachte ich, bei Wind und Wetter, auch bei Schnee und Eis, kann ich da meine Runden dreh’n – Kilometer um Kilometer.

Aber …  die beste Idee taugt nichts, wenn man sie nicht umsetzt, nicht wahr?

Und darum, da isses nu und es hat sogar eine Ablage für mein Kindle  🙂 :

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Nutzen muss ich es jetzt natürlich auch. Also, ich geh dann mal ’ne Runde laufen.

Ach ja, für den richtigen Lauf-Rhythmus habe ich auch gesorgt – das passt genau zu meiner Schrittgeschwindigkeit: stapf… stapf… stapf… stapf    🙂

Noch 19 Tage, 22 Stunden und 33 Minuten …

… es ist wohl unschwer zu erkennen, wo ich mit meinen Gedanken weile   🙂

Das Meer ist alles. Es bedeckt sieben Zehntel der Erde. Sein Atem ist rein und gesund. Es ist eine immense Wüste, wo ein Mann nie alleine ist, in dem er fühlen kann, wie das Leben aller in ihm bebt. Das Meer ist nicht nur ein Behälter für alle die ungeheuren, übernatürlichen Dinge, die darin existieren; es ist nicht nur Bewegung und Liebe; es ist die lebende Unendlichkeit.
(Jules Verne)

hmmm … was heisst da „ein Mann“? Das betrifft mich auch … als Frau 🙂

oder

Wer auf dem Ozean gewesen ist,
der scheut sich nicht mehr vor Pfützen.
(Aus Spanien)

oder

Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.
(Aus Japan)

… ich muss dahin, weil:

Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste,
was Gott erschaffen hat, das Meer.

(Adalbert Stifter)