Die Bedeutung des größten Geheimnisses

Im Zusammenhang mit dem, was ich gerade über S.N. Lazarev lese, bin ich auf Rami Bleckt’s Homepage gestossen – d.h. ich wollte sie sehen und habe sie daher gesucht.
Es ist interessant, bei ihm zu lesen und zu lernen. Was mich nun erstaunte war, dass ich auch bei ihm auf einen wundervollen Menschen gestossen bin, den ich sehr verehre. Seine Bücher habe ich mit grosser Bewunderung gelesen – es ist Viktor Frankl !

Nun finde ich bei Rami Bleckt Zeilen, die so beeindruckend sind, die mir so „wahr“ begegnen, dass ich sie hier wiederholen möchte – sie sind so enorm wichtig:

„Was die modernen Psychologen betrifft, möchte ich in erster Linie Prof. Viktor Frankl erwähnen, den genialen Psychotherapeuten, den Begründer der Logotherapie, der hohe moralische Qualitäten und einen starken Charakter besaß. Nachdem er sich geweigert hatte, zu emigrieren, und seine Nächsten den Nazis zu überlassen, war er in vier Konzentrationslagern und wie durch ein Wunder hat er überlebt. Als er in einem Konzentrationslager war, hat er bewiesen, daß der Mensch eine Seele hat, die nicht von äußeren Umständen abhängig ist, und daß die Haupttriebkraft die bedingungslose Liebe ist. Von ihm ging ein so starker Strom der Energie und der Liebe aus, daß sogar die Wachmänner und die Henker ihn respektierten. Später hat er folgendes geschrieben: „Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich plötzlich eine Wahrheit begriffen, die von so vielen Dichtern besungen wurde, und die als die höchste Weisheit von so vielen Denkern verkündet wurde. Diese Wahrheit besteht darin, daß die Liebe das letzte und das höchste Ziel ist, nach dem der Mensch streben kann. Damals habe ich auch die Bedeutung des größten Geheimnisses begriffen, das die Poesie immer zu vermitteln bestrebt war: die Rettung des Menschen durch die Liebe und in der Liebe.“

http://www.bleckt.com/de/artikel/13534/

Die Schöpfung, wo kommen wir her, wo gehen wir hin, die feinstoffliche Ebene und ihre Erforschung sind für mich Themen, die mich sehr interessieren. Und über allem steht die Liebe – sie ist das Höchste. Wir sind einzig und allein hier, um sie zu vervollkommnen … eine grosse Aufgabe in dieser unberechenbaren, verrückten Welt.

 

 

Überarbeiten Sie, falls nötig!

Manchmal sind Korrekturen nötig und es wird notwendig, ein Kapitel umzuschreiben.
Nämlich dann, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben, welche z.B. Irrtümer zurechtrücken, einen neuen Blickwinkel freigeben auf das, was nun wirklich ist.
Dies ist vollkommen normal und auch verständlich, da ja alles der Veränderung/Wandlung unterliegt.

Auch im Leben – das ist in einem gewissen Sinne ja ähnlich einem „Fortsetzungsroman“ … in etwa.

In Romanen sind ja meistens „Happy-Ends“ beliebt, doch dann … entgegen den Vorstellungen des Autors, spielt plötzlich ein Protagonist falsch, missachtet die Spielregeln.
Die Geschichte wird dann gewöhnlich abgeschlossen, indem man den „Falschspieler“  einfach sterben lässt – mehr oder weniger dramatisch, je nachdem, wie bezaubernd der Roman bisher verlaufen war. An diesem Punkt jedenfalls hat der Zauber sein Ende gefunden.

Irgendein Regisseur brüllt plötzlich:  „Cut!!!“  und  anstatt dem  „Fortsetzung folgt!“ erscheint dann in grossen Lettern dieses aufschreckende … ähm … aufweckende Wort:  „ENDE“.

Natürlich ist dies dann aber nicht das absolute Ende, denn:

„Sowohl in der Dichtung als auch im Leben ist es niemals zu spät für eine Korrektur.“ (Nancy Thayer)

… und, wie wir vom weisen Konfuzius wissen:

„Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.“

… obwohl, von einem Unbekannten wiederum habe ich mal folgende Aussage gelesen:

„Ein ausgeglichener Mensch ist einer, der denselben Fehler zweimal machen kann, ohne nervös zu werden.“

Darüber könnte man vielleicht noch nachdenken, aber nicht jetzt. Genug philosophiert am frühen Sonntagmorgen… jedenfalls ist es nicht schlecht, hin und wieder Korrekturen vorzunehmen, wenn’s nicht mehr stimmt.