Manchmal sind Korrekturen nötig und es wird notwendig, ein Kapitel umzuschreiben.
Nämlich dann, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben, welche z.B. Irrtümer zurechtrücken, einen neuen Blickwinkel freigeben auf das, was nun wirklich ist.
Dies ist vollkommen normal und auch verständlich, da ja alles der Veränderung/Wandlung unterliegt.
Auch im Leben – das ist in einem gewissen Sinne ja ähnlich einem „Fortsetzungsroman“ … in etwa. 
In Romanen sind ja meistens „Happy-Ends“ beliebt, doch dann … entgegen den Vorstellungen des Autors, spielt plötzlich ein Protagonist falsch, missachtet die Spielregeln.
Die Geschichte wird dann gewöhnlich abgeschlossen, indem man den „Falschspieler“ einfach sterben lässt – mehr oder weniger dramatisch, je nachdem, wie bezaubernd der Roman bisher verlaufen war. An diesem Punkt jedenfalls hat der Zauber sein Ende gefunden.
Irgendein Regisseur brüllt plötzlich: „Cut!!!“ und anstatt dem „Fortsetzung folgt!“ erscheint dann in grossen Lettern dieses aufschreckende … ähm … aufweckende Wort: „ENDE“. 
Natürlich ist dies dann aber nicht das absolute Ende, denn:
„Sowohl in der Dichtung als auch im Leben ist es niemals zu spät für eine Korrektur.“ (Nancy Thayer) 
… und, wie wir vom weisen Konfuzius wissen:
„Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.“ 
… obwohl, von einem Unbekannten wiederum habe ich mal folgende Aussage gelesen:
„Ein ausgeglichener Mensch ist einer, der denselben Fehler zweimal machen kann, ohne nervös zu werden.“ 
Darüber könnte man vielleicht noch nachdenken, aber nicht jetzt. Genug philosophiert am frühen Sonntagmorgen… jedenfalls ist es nicht schlecht, hin und wieder Korrekturen vorzunehmen, wenn’s nicht mehr stimmt. 
Das stimmt 😉
Genau auf den Punkt gebracht.