Vom Wert der Worte

 

Ausgiebig beladen mit meinen Gedanken
Und tiefgefühlten Emotionen
Finde ich Worte sehr schön
Zum Beispiel „Roter Mohn“
ROT – ein Lieblingswort von mir
Vielleicht trägt es meine Herzenswärme zu dir
Oder MOHN – was für ein berauschendes Wort
Mit Leichtigkeit schwebt es gerade fort
Wie das zarte Blatt dieser filigranen Blüte


Doch gibt es auch kummervolle Worte
Deren Aussage wiegt oft schwer
Viele kamen von dir und ich fragte mich
Wo hast du nur solch verletzende Worte her
Ich schrieb sie mir gleich von der Seele
In mein Tagebuch mit schwarzem Verschluss
Dort liegen sie sicher, machen mir keinen Verdruss


Irgendwann verwelken sie
Fallen zu Boden wie abgestorbene Blüten
Es ist wohl besser, mich vor solch quälenden Worten zu hüten

Doch generell sind mir Worte wertvoll und wichtig
Ich greife oft in meinem Wortschatz 
Belade Worte mit farbenfrohen Bildern
Denn wohlgeformt wie eine Glockenblume
Erscheinen sie mir erst richtig
Sie klingen dann auch angenehm 
Endlos sollte dieser Wohlklang weitergeh´n  …


Die BLAUE IRIS zum Beispiel
Auch Hermann Hesse bedachte sie mit schönen Worten
Darüber hinaus noch viele andere Sorten
Blumig hat er sich ausgedrückt
Viele Gedichte mit blühenden Worten geschmückt 
Er war ebenfalls von der Schönheit
und dem bereichernden Wert der Worte entzückt.

© chrinolo

Eine erfolgreiche Schatzsuche

 

Stellt euch vor, am 30.11.2018 abends habe ich ungesucht und rein zufällig einen Schatzplan entdeckt … dies war freilich eine aufregende Sache und meine Neugier, das Geheimnis  – auf jedem Schatz liegt ja ein Geheimnis –  zu ergründen, wuchs mit jeder Sekunde.

Zuerst einmal dachte ich natürlich nach, woher denn dieser Schatzplan stammt. Mir fiel dann sogleich ein, dass ich die Adresse ja bereits kannte und dass diese absolut zuverlässig ist. Es würde sich also lohnen, dieser Sache nachzugehen. Gedacht, getan!

Nun, normalerweise behält man solch eine gute Adresse selbstverständlich für sich, aber dann ….   mein erster Blick in diesen inzwischen aufgestöberten und in Besitz genommenen Schatz lies mich sogleich umdenken. Hier steht es schwarz auf weiß:

Was für ein wundervoller Gedanke.

Von innen herauskommend zum Gleichtun ermutigt, beschloss ich: ich will ihn teilen – jetzt sofort!  …..  also, hier fand ich den Schatzplan und machte mich sogleich auf die Suche:

https://leselebenszeichen.wordpress.com/2018/11/29/der-vielleicht-groesste-schatz/

Und was soll ich sagen, es hat sich mehr als gelohnt! Jetzt halte ich einen enormen (Wort-) Schatz in Händen   🙂

Worte, die mir so viel sagen und die zweifellos reich machen an Wesentlichem, bei dem der Autor dazu einlädt, die Perspektive zu wechseln und die Grenzen des Denk- und Machbaren zu verschieben. Sein Anliegen: uns zur Veränderung inspirieren …

Oh, ich denke es ist ein ganz wundervoller Schatz, aus dem ich jetzt schöpfen kann und meine Gedanken darüber teile ich nun auch gern, damit sie sich bei anderen Menschen neue Formen geben lassen können. Vielleicht möchtet ihr sie ja gleich aufgreifen und mit dem Formen beginnen?   🙂

Doch zum Schluss dieses Beitrages noch: einen Gedanken des Autors Markus Mirwald möchte ich ( insbesondere für mich ) hier festhalten. Denn der seidene Glanz dieser kostbaren Wortperlen hat für mich ganz besonders aus dem reichen Wortschatz herausgeschimmert:

„Erst wenn wir begreifen,
was der andere nicht zu sagen vermag,
beginnen wir, ihn zu verstehen.“

Ich danke Ulrike Sokul für diesen (für mich und hoffentlich auch für die anderen Leser!) besonderen Buchtipp und dann natürlich dem Autor Markus Mirwald für dieses beeindruckende Werk – für diesen großen Schatz, der überzeugend bereichert.

 

 

Traumwelt

 

Meine Traumwelt ist voller Farben
Diese klingen wie leise Musik
Und flüstern sanfte Worte
Fragen mich immerzu
Welche Farben hat die Welt?

In meinen Seelenträumen
Fühle ich meine Verbundenheit zu
Farben, Worten und zur Musik
Sie machen eine Magie in mir lebendig
Die mein Leben ausschmückt.

Ohne sie wäre mein Leben leer!