Gartenträume – doch am Anfang steht die Arbeit

 

Ich muss zusehen, dass ich mit der Gartenarbeit fertig werden, bevor ich nach Italien reise. Darum kann ich im Moment nicht soviel bei euch lesen, aber ein Blick in meinen Garten könnte euch vielleicht gefallen.

Da gibt es bezaubernde und atemberaubende Dufterlebnisse – Rosenträume !

Zum Vergrößern bitte anklicken:

Dann die Träume in Mohn … :

 

… und in Lauchblau:

 

Es folgen die aromatischen Kräuterträume von Rosmarin, Thymian, Salbei, Zitronenmelisse und Liebstöckel – meine Kräuterspirale ist proppenvoll  🙂

Der Salat für die Vorspeise und Früchte zum Nachtisch – meine neue Rebe entwickelt sich prächtig, da hängen schon die ersten Trauben dran … Traubenbabys  🙂 :

Und noch ein paar schöne Sachen (da gibt es natürlich noch viel mehr), die das Auge bezaubern:

 

Ich finde, das „bissle“ Arbeit lohnt sich, denn für mich ist es jedesmal eine große Freude zu sehen, wie alles wächst und gedeiht … Schönheit, an der ich mich nicht satt sehen kann.    🙂

So, jetzt muss ich noch ein bisschen arbeiten, denn:

Das Gartenbeet ist der Beweis,
dass sich die Erde nicht dreht.
Es muss noch immer umgegraben werden.

© Erhard Horst Bellermann

Mein Meeting mit griechischen Göttern und alten Steinen

 

Eine Welt ohne Götter wäre eine sinnlose tote Welt.
(Michael D. Eschner)

Darum liebe ich die Götter und freue mich, wenn ich ihnen Auge in Auge gegenüber stehen kann. Ich bin einigen begegnet und während ich sie genau betrachtete, zogen ihre dramatischen und erstaunlichen Geschichten an mir vorüber.

In Kissamos besuchte ich das archäologische Museum. Es befindet sich im Stadtzentrum in einem renovierten Gebäude aus der venezianischen Zeit. Die Fundstücke aus der Antike der Region von Kissamos, die zu sehen sind, haben mich sehr beeindruckt – 2 Stockwerke mit der Geschichte der Region, von prähistorischer Zeit bis zur frühchristlichen Periode. U.a. beachtliche Funde, welche die Entwicklung zweier wichtiger Stadtstaaten zeigen: Polyrrhenia und Phalasarna.

Ich sah wunderschöne und bewundernswerte Stücke, wie z.B. diese schwarze Amphoren:


Und dazwischen verweilten die Götter. Dionysos, der Gott des Weines und der Freude. In seinem Gefolge ein dämonischer Satyr. Dann Pan, der bocksbeinige  Hirtengott und auch Herkules, Sohn des Zeus und der Alkmene …


… und dann der kleine, müde Eros – ist er nicht bezaubernd? 😊

Oh, es gab noch viele zu sehen. Auch Aphrodite, die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde …

 

 

Dann sah ich noch etwas Grandioses, einfach herrlich, diese kleinen aneinandergereihten Steinchen – ein erstaunliches Kunstwerk:

Zum Vergrößern bitte anklicken:

Das sind wirklich einmalige Mosaikböden aus den Atriums bedeutender Villen in Kissamos. Wundervoll anzuschaun.

Weitere Ausstellungsräume zeigten die Wirtschaft der hellenistisch-römischen Ansiedlung Kissamos, Münzen und Amphoren. Dann noch den Alltag der Stadt bis zur Zerstörung durch ein Erdbeben in 365 A,D.  – Gefäßse, Haushaltsobjekte, Keramik und Metallgegenstände. Und darüberhinaus war da noch  die „Welt des Todes“. Gezeigt werden Grabbeigaben, Inschriften, Juwelen und einiges zum Beerdigungskult von der römischen bis zur christlichen Zeit.

Es war faszinierend, in diese frühe Zeit einzutauchen und dort für eine Weile zugegen zu sein.

Natürlich habe ich im Museum nicht vergessen nachzufragen, ob ich fotografieren und darüber berichten darf. Ich erhielt ein klares: „Yes, of course, but without flashlight!“.  Daran habe ich mich gehalten.  😌

Goodbye, schöne Götterwelt. Bis zum nächsten Mal  👫

The first Touch (oder: What is Love? )

 

Bis zur ersten Berührung braucht es viel Zeit
Zuerst musst du sein Vertrauen gewinnen
Dann folgt sanft die erste Zärtlichkeit
So könnte eine große Liebe beginnen

Geduld, erzwinge nichts in Eile
Freundschaft und Liebe sind flüchtige Wesen
Ob sie zugegen sind und bleiben
kannst du dann bald in seinen Augen lesen.

– chrinolo –

Ein wunderschönes und sehr berührendes Video, das zeigt, was Liebe ist …
wenn man es aufmerksam anschaut und einen Blick dafür hat:

Gehe nicht hinter mir, vielleicht führe ich nicht.
Geh nicht vor mir, vielleicht folge ich nicht.
Geh einfach neben mir und sei mein Freund.
– Albert Camus –