Show me Heaven …

 

Viele Wahrheiten

Der Himmel ist blau.
Das ist die Wahrheit.
Der Himmel ist nicht blau. Die Luftmoleküle streuen lediglich den Blau-Anteil des Sonnenlichts stärker als die übrigen Spektralfarben.
Das ist die Wahrheit.
Es gibt in der Außenwelt überhaupt kein Blau. Es gibt elektromagnetische Wellen der Wellenlänge 470 Nanometer, die unser Hirn dazu bringen, sich Blau vorzustellen.
Auch das ist die Wahrheit.
Und wenn ich all das weiß und an einem schönen Tag den Blick hebe, dann ist der Himmel immer noch blau.

© Peter Hohl

Selbstbildnis

 

Manchmal sind die Tage grau und kalt…der Regen tropft auf die Straßen
und die Welt scheint still zu stehen…
dann aber sieht man sein Spiegelbild in den Pfützen
und findet sich selbst.

© Damaris Wieser, deutsche Lyrikerin und Dichterin

Ein schönes Zitat, finde ich! Und es stimmt, ich habe mein Spiegelbild nicht nur gesehen, sondern auch fotografiert …  und dann habe ich es gemalt    🙂

Der erste Kommentar, den ich dazu hörte, war: „Toll, die sieht ja aus wie du! Und gleich Glühbirnen dazu, die dich anleuchten!“
Ich stellte die Sache natürlich sofort richtig und erwiderte: „Das sind Tränen, keine Glühbirnen!“
Sieht man doch, oder?    

Augen-Blicke …

 

Augen, sagt mir, sagt, was sagt ihr?
Denn ihr sagt was gar zu Schönes,
Gar des lieblichsten Getönes;
Und in gleichem Sinne fragt ihr.

Doch ich glaub euch zu erfassen:
Hinter dieser Augen Klarheit
Ruht ein Herz in Lieb und Wahrheit
Jetzt sich selber überlassen,

Dem es wohl behagen müßte,
Unter so viel stumpfen, blinden
Endlich einen Blick zu finden,
Der es auch zu schätzen wüßte.

Und indem ich diese Chiffern
Mich versenke zu studieren,
Laßt euch ebenfalls verführen,
Meine Blicke zu entziffern!

Johann Wolfgang von Goethe

 

Ein bezauberndes Goethe-Gedicht. Es fiel mir ein, während ich ihre Blicke suchte. Und ja, es behagte mir „Unter so viel stumpfen, blinden endlich Blicke zu finden, die es auch zu schätzen wußten“ .   🙂

 

 

Augen …  ich finde sie einfach faszinierend. Man kann so viel in ihnen sehen. Ernst Ferstl sagte:

Die interessantesten und meistversprechenden Rundungen, die ein Mensch haben kann, sind seine Augen.

© Ernst Ferstl

Ich habe das Gefühl, das gleiche gilt für Tiere!  🙂

Dieses Buch …

 

… in meinen Händen wird mich nun in eine andere Welt eintauchen lassen. Zu Menschen und ihren Geheimnissen, die ich noch nicht kenne.
Das Land, in dem diese Menschen leben, ist mir bekannt und ich liebe es: Frankreich. Viele Male habe ich es besucht und einige Erinnerungen werden sich beim Lesen dieses Buches sicherlich wieder auftun.
Der Titel ist: „Die Melodie meines Lebens“ von Antoine Laurain.

Schon die ersten Worte im Buch haben mich gefesselt, innehalten lassen:

„Jeder von uns trägt Geheimnisse
in sich, dunkle, tiefgründige
Gefühle wie die Spuren einer
früheren Existenz oder der Beginn
eines zukünftigen Lebens, ein
Seelenstaub aus Asche oder
Samen, der etwas erinnert oder
erahnt“

Henri de Régnier
Les Cahiers (1927)

Seelenstaub aus Asche oder Samen … Henri de Régnier, ihn kenne ich (noch) nicht. Warum hat der Autor gerade dieses Zitat als Einleitung für sein Buch gewählt?
Henri de Régnier – ich denke, ich sollte zuerst mal etwas mehr über diesen französischen Schriftsteller wissen, bevor ich mit dem Lesen dieses Buches beginne ….

Also mir scheint, dieses Buch wird mir mehr bescheren als nur puren Lesegenuß. Darum dauert es bei mir auch oft etwas länger, bis ich dann endlich mit dem eigentlichen Lesen beginne. Ich bin dann mal für  ´ne Weile weg!

 

Mein Tiger beißt nicht! 😏

 

 

Gott schuf die Katze,
damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.

Victor Hugo

Ich habe jetzt beides:
Max, meine Katze für den Nahverkehr und einen Tiger zum Streicheln    

Das Gemälde fühlt sich gut an und wenn Max ein Tiger wäre,

dann würde er sicherlich so aussehen    

 

 

Wild Horses …

 

Es ist wie bei uns Menschen:

„Die Leute sollten weniger Zeit damit verbringen, ihren Pferden etwas zuzuflüstern,
sie sollten es mal damit versuchen, den Pferden zuzuhören.“

America`s Horse Magazine

Ich habe es mir zu Herzen genommen und zugehört – zunächst den Rolling Stones. Dabei habe ich ein Wildpferd gemalt und dem höre ich jetzt zu. Mal schauen, was es mir erzählt 🙂

 

Und jetzt höre ich wieder den Rolling Stones zu:

Und dabei schicke ich ganz liebe Grüsse zu Babsi, denn sie kann zuhören und
liebt Pferde genau so wie ich 🙂