Wie sagt man, wenn man etwas bekommt?

 

Das weiß ich natürlich, denn ich habe es als Kind unter intensiver Anleitung oft geübt. Es ist eines der wichtigsten Worte überhaupt und ich sage es heute noch gerne.

Aber ich kenne auch welche, denen kommt dieses Wort einfach nicht über die Lippen. Vielleicht haben sie es nie gelernt oder sie halten alles für selbstverständlich. Oder sie glauben, dass sie ein Anrecht auf das haben, was andere für sie tun.  … Schade, denn dieses Wörtchen „Danke!“ löst zumindest ein Lächeln aus. Schon als Kind habe ich diese Erfahrung gemacht und es hat mir schon damals sehr gefallen, angelächelt zu werden.

DANKE  !

Ich finde, es klingt sehr schön und weich. Richtig liebevoll, wenn es entsprechend ausgesprochen wird.

Natürlich möchte ich, dass ich richtig verstanden werde, wenn ich es ausspreche … auch in anderen Landessprachen. Es ist das erste und für mich wichtigste Wort, das ich nun in Maltesisch gelernt habe:

Grazzi !

Das klingt wundervoll, wenn man das „r“ schön rollt  🙂  Und es erinnert gleich an das italienische „Grazie“ oder das spanische „Gracias“  –  ist also ganz leicht zu merken.

Somit wäre das Wichtigste geschafft  🙂  Ein gutes Gefühl, dass ich das Danken jetzt auch auf Maltesisch beherrsche, denn:

Es ist noch jeder leicht durch diese Welt geschritten,
der gut zu danken wusste und gut zu bitten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

 

… jetzt muss ich natürlich noch lernen, wie man auf Maltesisch gut bittet

Aber zuerst mal:

Aphorismus #75 – Wesentliches

 

Ein Grund für mich, meine Blogpause ganz kurz zu unterbrechen. Im Newsletter von Markus Mirwald   ( https://wesentliches.at/newsletter/  ), den ich gerade erhalten habe, las ich:

Nicht der Zwang, sich zu rechtfertigen,
sondern das gegenseitige Interesse
an der Perspektive des Gegenübers
führt zu Verständigung.

Solch einen spannungsreichen Gedanken möchte ich unbedingt mit euch teilen. Eine Aussage, die mir wichtig erscheint und mich momentan sprachlos zum Nachdenken auffordert, weil sie immer wieder leicht in Vergessenheit gerät.

Ich wünsche euch weiterhin eine gute Zeit – bin bald wieder „voll“ da   🙂

Auch die Liebe zu Weihnachtsplätzchen wurde ihnen mit in die Wiege gelegt 😍

 

… und ihre Backkunst kann sich sehen (und schmecken) lassen. Diese Kunst haben sie mit Genuss ausgelebt und das Ergebnis ist so reichhaltig, dass wir alle auch noch Ende des nächsten Jahres etwas davon haben werden   😂  😂  😂

Auch kulinarische Genüsse (insbesondere zusammen mit dem damit verbundenen künstlerischen Schaffen) gehören zu einem erfüllten Leben, schließlich sagte schon Teresa von Ávila : „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Ist es nicht wundervoll, dieses Zitat kennen meine Enkelmädchen noch gar nicht, aber leben schon danach   😊

Und diese Freude am traditionellen Genuss weiß besonders SIE auszudrücken – njam – njam !  😂

Es sind Bilder, die mir zu Herzen gehen und mich glücklich machen. Dabei fühle ich eine tiefe Dankbarkeit meiner Schwiegertochter gegenüber, die viel liebevolle Zeit und kostbares mütterliches Wissen in meine beiden Enkelmädchen für die zukünftige „Weitergabe“ einbringt. Danke dafür, meine Liebe, es ist so schön, dass es Dich gibt !!  ❤ ❤ ❤