Heute habe ich ein sehr schönes Gedicht gelesen – zitiert und eingebettet in einem wundervollen Roman. Der Titel ist „Ich und die Menschen“ von Matt Haig.
Dieses Gedicht möchte ich unbedingt hier einstellen, auf einen Textauszug verzichte ich vorläufig, sonst kriege ich wieder Zunder, weil ich die Spannung nehme. Aber sobald ein gewisser Herr Schnellleser 😀 es gelesen hat, lege ich los – da sind so tolle, tiefsinnig philosophische und humorvolle Stellen im Buch, dass sie hier festgehalten werden müssen.
Ach, ich finde dieses Gedicht sooo schön … :
Wie glücklich ist der kleine Stein
Wie glücklich ist der kleine Stein,
Der über Wege streift allein
Und um Erfolg sich kümmert nicht
Auch kein Verlangen aus ihm spricht,
Der eingehüllt in schlichtes Braun
Um sich das Universum trägt,
Und wie die Sonne frei und rein
Verbindet und alleine leuchtet,
das höchste Sein verwirklicht er
durch schlichte Einfachheit.
(Emily Dickinson)
