Im Nachgang zu meinem Eintrag von heute Morgen :-)

Als ich das Zitat hörte, musste ich schallend lachen, weil ich sofort die letzte von mir produzierte Katastrophe vor Augen hatte … ja, liebe Jeannette, diese ging auch mit einem „bam,bum“ einher. Und das spielte sich so ab:

Bei mir im Büro gibt es sozusagen ein ungeschriebenes Gesetz: wer zuerst kommt, kocht Kaffee!

Das heisst, die Kaffeemaschine kocht ihn. Also Wasser und Kaffepulver rein und schon bald kann der Ansturm mit der Kaffeetasse beginnen …  vorausgesetzt, der Startknopf wurde gedrückt! Nun ja, bestimmt hat der eine oder andere Kaffeekochbeauftragte von euch das auch schon mal vergessen – so ein kleiner Fehler kann passieren …  Fehleranfängerpech!

Mir aber passieren da ganz andere Fehler, denn ich gehöre zu den Könnern! Ich füllte also Kaffepulver in den Filter, goss Wasser in den Wassertank und drückte den Starterknopf. Dann lief ich durch die Etage und öffnete in den Büros alle Fenster – auch das ist die Aufgabe der Ersten, die morgens kommt. Anschliessend begab ich mich dann wie gewöhnlich an meinen Arbeitsplatz und fuhr meinen Computer hoch.

Ich hörte nebenbei das Öffnen der Eingangstür und dachte: „Oh, Angelika ist schon da!“  … und dann vernahm ich einen Schrei, der mir bald das Blut in den Adern stocken liess:  „CHRISTEEEEL!!!“ . Ich rannte in den Flur und ….  also da sah ich, dass der Kaffee meiner Kollegin im Flur entgegenlief. Er rann vom Regal herunter, auf der die Kaffeemaschine steht. Normalerweise hätte er in die Glaskanne rinnen sollen, die ich vergessen hatte, der Maschine wieder beizustellen, nachdem ich in ihr Wasser geholt hatte – seltsamerweise aber stand sie stattdessen neben der Maschine.

Und dann schrie meine Kollegin noch: „Da rauchts!!!“

Das kam aber nur daher, dass die Kaffeemaschine mit einer Verlängerung angeschlossen war, die ebenfalls auf dem Regal lag. Der Kaffee machte keinen Umweg um die Steckerdose, sondern nahm Kontakt mit ihr auf. Logisch, in diesem Fall führt das meistens zu einem Kurzschluss … und es zischt und sprotzelt!

Ich sagte zu meiner Kollegin, die im ausgelaufenen Kaffee herumtippelte: “ Sorry, da lag ein Funktionsfehler vor.“  „Ja, bei dir!“, zeterte sie ungehalten zurück, „wahrscheinlich hast du dein Hirn zuhause gelassen!“  „Nein!“, sagte ich, das ist ein Funktionsfehler in der Maschine, denn wenn man die Glaskanne entfernt, darf kein Kaffee mehr laufen!“

Inzwischen waren auch meine anderen Kolleginnen eingetrudelt und Putzlappen wurden verteilt. Aber das Schlimmste folgte dann erst noch. Die Kaffeemaschine machte keinen Mucks mehr und im ganzen Stockwerk fehlte der Strom, sodass ein Elektriker bestellt werden musste. Das lag einzig und allein an der undichten Steckerdose der defekten Verlängerung., da konnte man mir nun wirklich keinen Vorwurf machen.

Währen der Elektriker dann wieder für Strom sorgte, legten wir alle ein paar Euro zusammen und besorgten eine neue Kaffeemaschine. Wenn man aus dieser die Glaskanne entfernt, hört sie sofort auf, Kaffee zu produzieren.
Das ist halt eine ganz andere Qualität und mit diesem Spitzenprodukt darf ich auch weiterhin morgens Kaffee aufsetzen. 🙂 🙂 🙂

So, jetzt wisst ihr, warum ich lachen musste, als ich hörte:

Fehler sind was für Anfänger.

Könner produzieren Katastrophen!

7 Gedanken zu “Im Nachgang zu meinem Eintrag von heute Morgen :-)

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