Die FAUNA auf Malta

 

Fauna bezeichnet im engeren Sinne alle Tierarten in einem bestimmten Gebiet – in diesem Fall auf Malta.

„Wenn in einer Region gerade eine Art außerordentlich häufig ist, die Mehrzahl der übrigen Arten aber nur noch vereinzelt vorkommen, bezeichnet man die Artenvielfalt als kleiner, als wenn alle Arten in etwa gleicher Häufigkeit auftreten. “ … diese Aussage stammt aus dem Internet und erscheint mir logisch.

Also, hier meine  Entdeckungen. Es gab massig Felltiere – der Begriff „Gelassenheit“ war diesen nicht fremd. Und keine der Katzen hat mich angefaucht  :

 

Gefiederte Arten habe ich nur einige Wenige entdeckt (im Vergleich zu den Katzen ) :

 

Für gepanzerte Arten scheint das Leben dort etwas leichter zu sein – einige von ihnen entdeckte ich sogar stapelweise  :

 

Ich hatte nicht nach ihnen gesucht, sondern sie zufällig entdeckt. Natürlich habe ich mich über diese Begegnungen gefreut.

Je mehr ich entdecke, desto mehr wundere ich mich.
Je mehr ich mich wundere, desto mehr verbeuge ich mich.
Je mehr ich mich verbeuge, desto mehr entdecke ich. 

( Albert Schweitzer )

Auf Malta gibt es viele Höhlen …

… doch ich habe mich dann doch lieber für ein Hotel entschieden  😉

Und ich habe es nicht bereut. Das moderne, gehobene Strandhotel „Ramla Bay Resort “ liegt in einer bezaubernden Bucht bei Mellieħa, im Norden Maltas. Das große Zimmer mit Meerblick und Balkon war genau das, was ich mir erträumt und ausgesucht hatte. Das Hotelangebot sowie die Innen- und Außenanlagen sind dort sehr umfangreich und bieten alles, um sich wohl zu fühlen. Und das Personal war sehr hilfsbereit und freundlich.

Das Wohlfühlen begann bereits beim Betreten der Hotelhalle mit dem Empfang und anschließend des wunderschön bepflanzten Atriums im neuen Flügel – eine architektonische Meisterleistung.

Der Weg zum Zimmer im dritten Stock bot unterwegs einiges zu entdecken und das Zimmer selbst war sehr einladend – zuerst öffnete ich natürlich die Glastür zum Balkon ……  und  WOW ! 😍 :

Da wusste ich gleich, hier würde es mir gefallen. Glücklich ging diese Anreisetag zu Ende und am nächsten Morgen hüpfte ich vergnügt aus dem Bett und gleich auf den Balkon.

Mir bot sich ein stürmisches und spannendes Bild – das Meer unterhielt sich sehr lautstark mit mir und bäumte sich ganz schön auf …  naja, es war ein bisschen brummelig, weil ich mich so lange nicht blicken lies.

Aber schon am nächsten Tag war es voller Freude und wieder ganz sanft. Es zeigte sich in seinem schönsten azurblauen Gewand  😃

Fortsetzung folgt …   🙂

Marsaxlokk – das malerischste und farbenprächtigste Fischerdorf, das ich je gesehen habe

Schon die Fahrt dorthin war hinreißend – wie gemalt: saftiges, kraftvolles Grün, herrliche gelbblühende Felder mit Sauerampfer, dann der Anbau von Erdbeeren, Artischocken, Saubohnen, Kartoffeln etc. auf  „Terrassen“, die durch alte Steinmauern gestützt werden … ich habe versucht, aus dem Auto heraus einige Eindrücke dieser fruchtbaren Gegend festzuhalten.



Als ich dann die ersten Gebäude von Marsaxlokk (es liegt wunderschön in einer Bucht an der Süd-Ostküste Maltas und der Name setzt sich aus dem arabischen Wort Marsa für Hafen und dem maltesischen Wort Xlokk für Südwind zusammen) erkannte, stieg meine Spannung auf das, was mich dort erwarten würde. Natürlich hatte ich vorher darüber gelesen und schon einige Fotos gesehen, aber es gibt Orte, die einen fast umhauen, wenn man sie real vor Augen hat. Und es war tatsächlich umwerfend. So etwas Fantastisches sah ich bisher selten.

Wir fuhren zunächst durch das kleine Dorf … das war noch nichts Spektakuläres:

Was sich dann aber vor meinen Augen auftat, trieb meinen Herzschlag kräftig in die Höhe und mein Atem stockte für einen Moment: diese strahlenden Farben berauschten meine Sinne. Ich saß am Ufer und murmelte nur: „Mein Gott, ist das schön … ist das traumhaft schön!“ und ich fühlte eine große Dankbarkeit, dass ich dies alles sehen und erleben durfte. Ich blickte träumend in Augenpaare (am Bug der traditionellen Boote – die entweder das Horusauge oder die Augen des Osiris, des ägyptischen Totengottes, darstellen. Diese sollen die Fischer vor Gefahren schützen.), bewunderte die wundervoll bemalten Fischerboote, „Luzzu“ genannt (es gibt sie schon seit Urzeiten), genoss die malerische Umgebung und die anheimelnde Atmosphäre dieses sehr ursprünglichen Fischerdorfes. Die Boote schaukelten dabei sanft im Wind und ich fühlte mich um Jahrzehnte zurückversetzt.

Ein weiteres Highlight war dann noch das köstliche Essen an dieser schönen Uferpromenade: fangfrischer Fisch !

Ich entschied mich für einen gegrillten Fisch, von dem ich kaum etwas wußte und den ich zuvor noch nie gegessen hatte. Ċerna, im Englischen Dusky Grouper genannt. Es ist der Riesen-Zackenbarsch, ein sanfter Riese, der als „Einzelgänger“ in den Höhlen und Riffs rund um Malta umher schwimmt. Sanft ist er allerdings nicht immer, er ist schließlich ein beeindruckender Raubfisch, der bis zu 2,50 Meter lang und bis 360 kg schwer werden kann. Sein Kopf ist sehr groß und sein Mund ganz schön furchterregend.

(Bildquelle:Ruth Rudolph  / pixelio.de)

Auf dem Teller allerdings machte er mir keine Angst und schmeckte sehr, sehr köstlich.

Dazu gab es ein maltesisch gewürztes Gemüse: im Ofen gebackene/gegrillte Kartoffeln, Zucchini und Auberginen und natürlich Salat. War auch sehr lecker.

IHR habe ich auch etwas vom köstlichen Fisch abgegeben – ich glaube sie sehnte sich sehr nach einem leckeren Bissen   🙂

Doch auch hier nicht zu vergessen:


ein knuspriges Bauernbrot, das mit Tomatenpüree, Knoblauch, Zwiebeln, Zucchini, Kapern und Oliven belegt ist und dazu natürlich einen maltesischen Wein: mhhhh …. köstlich!

Beim maltesischen Wein sollte man aufpassen, dass dieser auch tatsächlich auf Malta hergestellt wurde bzw. die Trauben auf diesem Land gewachsen sind.

Es war so ein schöner Tag voller fantastischer Eindrücke, die ich sicher nie vergessen werde …  besonders nicht diese farbenprächtigen Luzzus, die sanft im blauen Meer schaukeln. Ein märchenhaftes Motiv, um noch lange davon zu träumen