Auch an Tagen wie diesen …

 

… versuche ich, Goethes Worten zu folgen. Ich habe dabei großen Respekt vor den Menschen, die so viel Arbeit und Gedanken in ihr Lied, ihr berührendes  Gedicht oder treffliches Gemälde gesteckt haben. Diese Menschen wollen uns berühren und was ist schöner als Berührung in diesen schweren Zeiten des „Distanz halten“.

Was Goethe sagte, ist für mich das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen. Also:

Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und,
wenn es möglich zu machen wäre,
einige vernünftige Worte sprechen.

Mein Heute-Lied:

Mein Heute-Gedicht ist zugleich mein Wunsch für euch alle. Mein Wunsch für euch lautet:

Nicht, dass keine Wolke deinen Weg überschatte
Nicht, dass dein Leben künftig ein Beet voller Rosen sei
Nicht, dass du niemals bereuen müsstest
Nicht, dass du niemals Schmerzen empfinden solltest
Nein, das wünsche ich dir nicht

Mein Wunsch für dich lautet:
Dass du tapfer bist in Stunden der Prüfung
Wenn andere Kreuze auf deinen Schultern liegen
Wenn Berge zu erklimmen und Klüfte zu überwinden sind
Wenn die Hoffnung kaum mehr schimmert
Dass jede Gabe, die Gott dir schenkt, mit dir wachse
Und sie dir dazu diene, denen Freude zu schenken, die dich mögen
Dass du immer einen Freund hast
Der es Wert ist so zu heißen
Dem du vertrauen kannst
Der dir hilft, wenn du traurig bist.
Der mit dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt

Und noch etwas wünsche ich dir:
Dass du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst
Das ist mein Wunsch für dich und für alle, die dich mögen.
Das ist mein Wunsch für dich, heute und alle Tage.
(Anonym)

Seid weiterhin tapfer, rücksichtsvoll und bleibt gesund – oder werdet ganz schnell wieder gesund.   💝

Wichtig: Hygienemaßnahmen auch in unserem „Mit- und Weiterdenken“

 

Meine Blogfreundin Babsi (Kunstschaffende) hat einen wichtigen Beitrag geleistet, d.h. in ihrem Blog eingestellt. Dieser sollte m.E. nicht nur mir wichtig sein, sondern ALLE angehen. Darum möchte ich hier darauf hinweisen:

https://kunstschaffende.wordpress.com/2020/03/27/gedanken-in-aufruhr/comment-page-1/#comment-6541

Ich habe mir dazu viele Gedanken gemacht und auch in meinem Kommentar erwähnt, dass immer mehr renommierte Experten/Virologen gegen das Vorgehen und die Panikmache bezüglich CORONA ihre Stimmen erheben.

Im Spiegel ist heute zu lesen:

„Um das Testen schneller und effizienter zu machen“, heißt es in dem Papier des Innenministeriums, „ist längerfristig der Einsatz von Big Data und Location Tracking unumgänglich“. Folgt man diesem Modell, würden sich nach Berechnungen der Wissenschaftler rund eine Million Menschen in Deutschland infizieren, aber nur 12.000 würden sterben. Das strenge Vorgehen müsste zwei Monate durchgehalten werden.“  ( https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-in-deutschland-vertrauliche-regierungsstudie-beschreibt-verschiedene-szenarien-a-1cafaac1-3932-434d-b4de-2f63bce0315d )   😲

Hier sind zwei Experten, die großes Ansehen geniesen und einen guten Ruf haben. Auch ihnen habe ich zugehört:

Prof. Dr. Scheller sagt u.a.: „Binnen acht Wochen starben 2018 in Deutschland 25.000 Menschen an Influenza. Davon, so Scheller, sind wir 2020 mit Corona weit entfernt.“

und Prof. Dr. Karin Moelling hält eine Ausgangssperre für kontraproduktiv und gefährlich:

Hmmm … ich mache mir weitere Gedanken. Insbesondere darüber, wie das nach CORONA weitergehen soll. Werden wir nun solidarischer/menschlicher zusammenleben? Werden wir eine Inflation erleben? Was wird sein?

Und während wir warten …

 

Wenn wir eine Last zu tragen haben und wenn sich dabei mehrere Wege auftun, fragen wir uns, welches nun der richtige Weg ist, den wir gehen sollten. Unsere Lasten sind oft schwierige Herausforderungen, die jedoch auch zu Brücken für ein neues Verständnis und ein neues Leben werden können. Dies macht eine kleine Geschichte deutlich, die der Autor Jim Rosemergy erzählt:

„Es gab einmal eine Ameise, die gerade ein Stück Stroh
trug, als sie zu einem Erdspalt kam. Sie ging an
dem Spalt entlang und schaute nach einem Weg, ihn zu
umgehen, aber der Spalt war zu lang. Plötzlich nahm die
Ameise das Stroh und legte es über den Spalt auf die
Erde und huschte auf die andere Seite. Dann nahm sie ihr
Stück Stroh und setzte ihren Weg fort. Ihre Last war zur
Brücke geworden.“

Oft aber dauert diese „Göttliche Eingebung“ etwas länger. Dann ist es gut, wenn wir wissen, dass uns die geistigen Gesetze unterstützen. Göttliche Ordnung bittet uns, auszuruhen und auf göttliche Anleitung zu warten. Wenn wir warten, erkennen wir, dass nicht wir es sind, die das Werk tun, sondern die Gegenwart Gottes.  Dies habe ich bei dem Autor Jim Rosemergy gelesen.

Mir fiel dabei etwas ein, das ich mal in einem anderen Buch gelesen habe (es hat sich bei mir eingeprägt, obwohl es schon ziemlich lange her ist ):

„Und wenn sich dann
viele verschiedene Wege vor dir auftun,
und du nicht weißt,
welchen du einschlagen sollst,
dann überlasse es nicht dem Zufall,
sondern setz dich hin und warte.
Atme so tief und vertrauensvoll,
wie du an dem Tag geatmet hast,
als du auf die Welt kamst,
lass dich von nichts ablenken,
warte, warte noch ein wenig.
Lausche still und schweigend auf dein Herz.
Und wenn es dann zu dir spricht,
steh auf und geh,
geh, wohin dein Herz dich trägt.“
Susanna Tamaro

Ist es nicht ein schöner Gedanke, dass dann Gott (unser Schöpfer), der in unserem Herzen wohnt, zu uns spricht – im Sinne der „Göttlichen Ordnung“.
„Setz dich hin und warte!“, schreibt Susanne Tamaro! … und  „Göttliche Ordnung bittet uns, auszuruhen und auf göttliche Anleitung zu warten.“, schreibt Jim Rosemergy.   🙂

Wenn göttliche Ordnung das Leben ist, das wir führen, dann wissen wir, dass der Wille unseres Schöpfers gut und das Universum freundlich ist. Wir sollten uns daran erinnern, dass unser Leben und das Universum von geistigen Gesetzen gelenkt werden (Ursache und Wirkung). Es gibt eine Auswirkung des Gesetzes, die göttlich ist, und das nennen wir göttliche Ordnung.

Susanna Tamaro und Jim Rosemergy, mir gefällt, was die beiden schreiben.   💖