(Foto: ©Wolfgang Weber)
Sehe ich dieses bezaubernde Bild …
So wünschte ich mir, ich könnte dichten
Es fällt so schwer, die Worte zu richten
Darum zieht der prächtige Milan
Fast wortlos hier nun seine Bahn.
Er schwebt dahin in aller Stille
Sein scharfes Auge scannt jede Erdenrille
Ein Mäuschen will sich dort verstecken
Der Milan jedoch wird es sicher entdecken.
Doch schau, der Himmel schickt nun Friedenstauben
Ein Wunder? – der Milan will es gar nicht glauben
Dass der Schöpfer ihm seine Beute verwehrt
Frustriert dreht er ab und macht schleunigst kehrt.
Wann immer der Allmächtige Tauben sendet
Besteht er darauf, dass sich Unglück abwendet
Für den Milan bedeutet dies ein klares „AUS“!
Er verzichtet gehorsam, fliegt brav nach Haus.
Fast hätte er es doch vergessen
Dass er ja schon genug gefressen.
Über‘s Mäuschen streicht ein Lufthauch
– ganz sanft aus fernen Welten –
Vergelt’s Gott – ach, so ein Glück hat es selten. 😀
©chrinolo
p.s. übrigens, die Taubenformation sieht aus wie ein fliegender Fisch – dazu könnte auch jemand mal etwas dichten 😉

das hast du wirklich ganz prima hinbekommen.
Danke 🙂
Urplötzlich aus der Not geboren
haben Worte ihre Scheu verloren
purzelten munter hier hernieder
ich sammelte sie auf und gab sie wieder.
:))
ein fliegender fisch
kommt mir nicht auf den tisch
zum essen zu liegen
deshalb lass ich ihn fliegen
Das hast du auch ganz prima hinbekommen, wenn auch bissle kurz. Wir warten noch ein Weilchen, bis auf dich auch Worte niederprasseln, dann kannst du in Serie schreiben – sozusagen ein Fortsetzungsgedicht :))
ich weiß garnicht, was du willst:
das wesentliche habe ich doch rübergebracht !
stimmt schon, das wesentliche hast du rübergebracht – lieben dank dafür 🙂
ich dachte ja auch nur, dass so ein paar wörtchen mehr das ganze noch etwas ausschmücken könnten … aber ganz klar, das wesentliche ist das wichtige. und das steht da …