Es war ein trauriger Anblick … beim Spaziergang mit Newton, dem Hund:
„Das Gespräch versandete, und ich liess mich von Newton weiterziehen, bis wir eine grosse Wiese erreichten. Das taten Hunde am liebsten, entdeckte ich. Sie rannten auf der Wiese herum und taten so, als wären sie frei. „Wir sind frei, wir sind frei“, riefen sie einander zu, „seht her, seht her, wie frei wir sind!“.
Es war wirklich ein trauriger Anblick. Aber ihnen schien es zu gefallen, und Newton besonders. Es war eine kollektive Illusion, die sie zu akzeptieren beschlossen hatten, und sie gaben sich mit ihrem ganzen Herzen hin, völlig frei von Sehnsucht nach ihrer früheren Identität als Wolf.
Das war das Beeindruckende am Menschen – seine Fähigkeit, den Weg anderer Spezies zu formen, ihre grundlegende Natur zu verändern.
Vielleicht konnte auch mir das passieren, vielleicht konnten sie mich verändern, vielleicht hatte ich mich bereits verändert? Ich hoffte nicht.“
(Textauszug aus „Ich und die Menschen“/Matt Haig – Pos. 1365)

fühl Dich doch auch einmal frei und geniesse es.
Ich bin mir meiner Freiheiten sehr bewusst, da kann ICH mich gewiss nicht beklagen,
doch noch ein bisschen mehr kann auch nicht schaden 🙂