Über die Magie der Literatur

Eine Verlegerin erzählt über Autoren und Autorinnen:

« Sie haben mir ihre Welten geschildert. Sie alle haben gehofft, dass ich ihre Manuskripte verlege und sie zu Schriftstellern mache, die ihr ganzes Leben nur noch dem Erzählen widmen können.
Ich hätte es am liebsten bei allen getan.
Alle, die ich nach der ersten Manuskriptprüfung zu einem solchen Treffen bat, waren mehr oder weniger geschickt darin, etwas zu erzählen, was nicht mit Worten zu fassen ist – das ist die Magie der Literatur. Wir lesen eine Geschichte, und danach ist etwas anders. Was, das wissen wir nicht, oder warum, durch welchen Satz, das wissen wir auch nicht. Und dennoch hat sich die Welt verwandelt und wird nie mehr dieselbe sein wie vorher. Manchmal merken wir es erst Jahre später, dass ein Buch der Riss in unserer Realität war, durch den wir, nichtsahnend, entkommen sind aus Kleinheit und Mutlosigkeit. »

(Textauszug aus «Das Traumbuch» von Nina George)

„Das Traumbuch“ ist sehr empfehlenswert, nicht nur für Menschen an Scheidewegen ihres Lebens, die vermeintlich verpassten Chancen nachhängen, sondern auch für solche Leser, die sich unter Zuhilfenahme fiktiver Situationen gerne selbst reflektieren möchten und/oder ihre Seele einfach einmal an den Strand eines weiten Gedankenmeeres ausführen möchten. 

…  ein Kommentar von vielen:

http://www.droemer-knaur.de/buch/8848015/das-traumbuch

Mit freundlicher Genehmigung … mache ich auf ein besonderes Engagement aufmerksam.

Flyer werden zu aktuellen Anlässen oder für Ankündigungen ausgegeben und kostenlos durch Personen verteilt oder sie liegen zur Mitnahme aus.

Beides ist hier nun der Fall, denn sie liegen bereits an verschiedenen Orten aus und ich verteile ihn hier noch als Person … selbstverständlich kostenlos 😉 . Für solch einen schönen selbst gestalteten Flyer und dieses Engagement für Literatur ist mir das allemal die Mühe Wert. Danny hat sich sehr viele Gedanken gemacht, über Texte, die nicht in Schubladen vergilben sollen und über Gespräche, die nicht stattfinden, weil niemand von diesen wundervollen Wortkreationen weiss. Um dies zu sinnvollerweise zu ändern, wünscht er sich einen „literarischen Zirkel“ … und ruft diesen nun ins Leben.
Und er lädt dazu ein ! 🙂

Ihr wisst nicht, wer Danny ist? Na, dann schaut mal hier:
https://wolfgangdannyweber.wordpress.com/

Und mit diesem Projekt ist er derzeit sehr intensiv beschäftigt. Mit diesem schönen Flyer ruft er dazu auf, mitzumachen (ich hoffe, dass ihr die Seiten öffnen könnt, denn er enthält sehr schöne Wortschöpfungen):

Flyer Seite 1_PDF_neu

Flyer Seie 2_PDF_neu

Fotografiert habe ich den Flyer natürlich auch – ist er nicht ansprechend? 🙂

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Das ist nur eine Schreibblockade …

 

… Lesen geht noch. Wie gut, dass ihr alle so fleissig schreibt 🙂

Das Optimum wäre jetzt natürlich noch, wenn da einer wäre, der mir vorlesen würde. Das habe ich heute morgen auch so im Büro verkündet und laut ausgerufen: „Freiwillige vor!“ Aber wie vermutet sind alle – bis auf eine – zurückgetreten und diese eine sagte: „Bist du noch zu retten? Solch eine Bequemlichkeit wird hier nicht unterstützt!“

Ach ja, niemand gönnt mir was. Immer muss ich alles alleine machen. Dabei sah jeder, dass meine Arme vor lauter Schwäche kaum noch den Flyer halten konnten, den ich gerade zurückbekam. Diesen hatte ich zum Lesen und Anschauen ausgeliehen (ja, so bin ich – ich gönne allen etwas Schönes!).
Ein besonders schönes Exemplar von Flyer, mit bemerkenswerten Gedichten und Zitaten drin. Meine lesefreudigen Kollegen/innen haben das auf Anhieb bemerkt. Eine war ganz aus dem Häuschen wegen eines Gedichtes mit dem Titel: „Verbundenheit“. Also die war so berührt von den Worten, dass sie mich sogleich fragte: „Hast du noch mehr von diesen Flyern?“. Ich sagte: „Ja, einige habe ich noch.“ Daraufhin hat sie ungeheuer schnell reagiert und mir den Flyer wieder aus der Hand genommen, was meinen geschwächten Armen natürlich zugute kam. Und dann sagte sie: „Hört mal zu, das ist einfach zum Dahinschmelzen!“ Sie begann laut vorzulesen – nicht weil ich mir vorher einen Vorleser gewünscht hatte, sondern um allen etwas Herzensgutes zu tun.

Ich würde euch ja gerne jetzt auch dieses Herzensgute zugute kommen lassen, aber auf dem Flyer steht ausdrücklich: „Die Inhalte dieser Publikation sind urheberrechtlich geschützt. Jegliches Verwenden in jedweder Form ist ohne ausdrückliche Genehmigung untersagt.“

Tja, ich hätte euch das wirklich gegönnt, das könnt ihr mir glauben. Aber mit dem Autor ist nicht zu spassen, den kenne ich. Also mit IHM zoffe ich mich nur im äussersten Notfall. Vielleicht liest er aber mal wieder hier und stellt dann sein Gedicht in seinem Blog ein – es fand heute wirklich Bewunderung.
Auch dieser Flyer insgesamt fand Wohlgefallen, trotz des enormen Papiergewichtes 😉