Igen, ja, yes, oui, si … yep!

 

Wirklich, ich sage sehr gerne „Ja“, es ist für mich eines der schönsten Worte.
In ungarischer Sprache habe ich dieses Wort und seine Bedeutung zuerst gelernt. Am liebsten hörte ich dieses „Igen“ –  das „e“ wird dabei als etwas länger gezogenes „ä“ ausgesprochen – von meiner Großmutter. Sie hat dabei immer genickt und mich ganz bezaubernd angelächelt. Den Klang dieses schönen Wortes und ihre Stimme habe ich heute noch im Ohr und sehne mich manchmal danach.

„Ja“    bekräftigt eine positive Antwort   🙂

Das Ja-Wort

Der Gründer, wißt Ihr, strotzt von Geld,
Nun hört, ich thu Euch kund:
Der größte Gründer von der Welt
Das ist des Mädchens Mund.

Des Mädchens Mund ist fein und klein; –
Doch ob Ihr’s glauben wollt,
Ein Wörtchen soll darinnen sein,
Das wiegt ’nen Centner Gold.

Ein wenig thut sich auf der Mund –
Wupp ist das Wörtchen da,
Und wer es fängt, der thut ’nen Fund,
Das Wörtchen das heißt „ja“.

Ernst von Wildenbruch

… ist doch ganz einfach, „Ja“ zu sagen   🙂

Als ich heute morgen einen Song hörte, erinnerte ich mich an dieses wundervolle „Igen“ meiner Oma. Kein Wunder, sie hat es hunderte Male zu mir gesagt und ich freute mich jedes Mal über ihre positive Zustimmung zu meinen Vorhaben und Bitten.

Eine alte Gartenschaufel wäre nicht das Problem …

 

… im Keller oder in der Garage müsste bestimmt eine rumliegen. Und drei Gitarren-Stahlsaiten habe ich auch noch irgendwo im Schrank gehortet. Allein was MIR fehlt, ist die Genialität, daraus ein Instrument zu schaffen, das klingt    … also soooo klingt!

Aber dieser Künstler hat´s echt drauf! Nicht dass ich jetzt unbedingt $450,00 ausgeben wollte, um von ihm solch eine besaitete Schaufel zu erhalten … aber der Gedanke hat schon einen gewissen Reiz, eine sich einschleichende Faszination.

Jedenfalls ist er außergewöhnlich kreativ, wenn es darum geht, Klänge zu erzeugen  🙂

Wer dieses Instrument mal näher bewundern möchte, hier ist das gute Stück:

http://www.justinjohnsonlive.com/shovel-guitar.html

Gedanken zu „Alles fühlt“ … 7 Die Frage in den Augen des Wolfs

 

In meinem vorhergehenden Beitrag schrieb ich, dass ich Tieren gerne in die Augen schaue. Sehr bewusst tue ich das – soweit ich mich erinnere – seitdem ich das Buch von Andreas Weber gelesen habe: „Alles fühlt“.

Über das Buch hatte ich hier berichtet:  https://seelenglimmern.com/literatur-buecher-die-ich-lese/alles-fuehltandreas-weber/

Das ist schon eine ganze Weile her und ich tue es immer noch.

Ulrike Sokul hat übrigens eine sehr schöne Buchbesprechung zu diesem Buch verfasst: https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/10/01/alles-fuhlt-neuausgabe/

Hier ein Textauszug aus dem Buch, der mich sehr berührt hat:

 ……………..  weiter geht´s im Buch!

Die Frage in den Augen des Wolfs – habe ich sie damals auch gesucht?