Ich mag seine Gemälde, seine Farben und seinen Stil. Er malt gerne Frauen und das Dolce Vita. Sinnlich, sehr sinnlich! Ein bemerkenswerter Maler, der auch Talente fördert. Pierre Farel hat auf Korsika , wo er lebt, einen Verein gegründet, der junge Künstler begleitet und sie dort ausstellen lässt.
Sein Gemälde „Good Morning“ finde ich wunderschön und mit entsprechender Musik ist es ein besonders reizvolles geweckt werden – Michel de Montaigne z.B. wurde auch immer mit Musik geweckt und es hat ihm sehr gut getan und auch gefallen … was ich sehr gut nachvollziehen kann 🙂
Hier also ein sinnliches Erwachen bei schöner Musik und wundervollen Gemälden:
… der denkt vielleicht an Mohn. Falls er diese Geschichte kennt. Ich habe keinen Hades an meiner Seite, aber ich kenne die Geschichte. Noch aus meiner Schulzeit fällt mir Folgendes dazu ein:
Also dieser Hades wünschte sich eine Frau und entführte Demeters Tochter Persephone in die Unterwelt (Zeus, dieser Unmensch hat das geduldet!). Demeter suchte sie überall, konnte sie jedoch nirgends finden. Sie war daraufhin so traurig, dass sie den Pflanzen zu wachsen verbot, den Bäumen, Früchte zu tragen, und den Tieren, sich zu vermehren. Um ihren großen Schmerz zu betäuben und zu vergessen, erhielt sie von Zeus Mohn. Im Schlaf löste sich allmählich ihre Trauer auf, denn der Mohn heilte die Wunden ihres Herzens. Weil aber nichts mehr auf den Feldern wuchs und weder Tiere noch Menschen Nahrung hatten, begannen diese zu sterben. Dies löste große Furcht bei den Göttern aus und sie zwangen Hades, Demeters Tochter frei zulassen. Nun konnte die Tochter wenigstens einen Teil des Jahres bei ihrer Mutter und den anderen Göttern leben, aber die restliche Zeit musste sie in Hades Unterwelt verbringen und über die Toten herrschen.
Ob sie an diesem unglücklichen Ort „Unterwelt“ auch Mohn für´s Vergessen und für schöne Träume erhalten hat, ist mir nicht bekannt. Aber ihre Mutter, die Göttin des Mohns wird seither mit einer Mohnblume oder zwei Mohnkapseln dargestellt.
Ich stelle die Mohn-Göttin mit ZWEI Mohn-Kindern (falls man ihr wieder eines entführt 😉 ) so dar:
… sondern DAS ! Heute war Markttag, ein Schlaraffenland für meine Sinne. Und süßer Genuss, der mein Herz wieder hüpfen ließ: Kirschen, Erdbeeren und sonnengelbe Aprikosen.
Geschenkt hat mir die Natur dies nicht, ganz im Gegenteil. Aber der Biohofbauer war wieder sehr lieb und hat mich vor dem Kauf probieren lassen, ob die Früchtchen auch süß genug für mich sind 🙂
Mhmmm … ich erinnere mich beim Kosten an den grossen Kirschbaum in unserem Hof, auf dem ich saß, als ich noch ein Kind war. Um den Baumstamm herum hatte mein Opa eine Bank gebaut und da ruhte er oft aus. Den Kirschbaum mit den fast schwarzen Herzkirschen hatte er aus Ungarn mitgebracht. Die Kirschen direkt vom Baum da oben waren sooo köstlich, während mein Opa unter mir auf der Bank saß. Er trug einen Hut, in dessen Mitte eine Delle war – ein großer Anreiz für mich, das Zielen zu üben. Mit der Zeit wurde ich ein kleiner Meister im Kirschkernspucken 😉 Und mein Opa ließ mich gewähren, weil es mir unglaublichen Spaß machte, auf seinen Hut zu zielen 🙂
Beim Anblick der Kirschen denke ich liebevoll an ihn und den mächtigen Kirschbaum …