Weihnachten ist doch längst vorbei!?

“Du hast ja immer noch die Weihnachtsbilder im Fenster stehen!?”, sagte mein Sohn kopfschüttelnd zu mir. “Wie lange sollen die da bleiben?”. Ich erwiderte lachend: “Bis ich Neue bekomme … wahrscheinlich an Ostern.”

Vor Weihnachten fragte meine kleine Enkeltochter ihre Mama: “ Was ist das Lieblingstier von Omi?”. “Das sind Wölfe! Die malt sie doch ständig!”, entgegnete diese. Na ja, ständig ist übertrieben, „oft“ kommt schon eher hin.

Ein Wolf also – das war eine echte Herausforderung für die Kleine, wo sie doch hauptsächlich Katzen malt. Da sie mich jedoch offensichtlich liebt, hat sie diese Herausforderung angenommen. 😌

So ist ein funkelndes Erbe von Weihnachten zurückgeblieben – die Weihnachtsgemälde meiner Enkelkinder. Diese bunten Kreationen sind mehr als nur Pinselstriche auf Papier; sie sind das pulsierende Herz der Kindheit, das lebendig wird in jedem fröhlichen Gesichtsausdruck und jedem strahlenden Farbton. Wenn ich ihre Kunstwerke betrachte, spüre ich nicht nur die Freude, die sie beim Malen empfunden haben, sondern auch die Motivation, die in jedem Strich verborgen ist – eine Einladung, die Welt mit ihren Augen zu sehen. Diese bunten Kunstwerke sind mehr als nur Kinderzeichnungen; sie verkörpern die Unschuld, Kreativität und die besonderen Momente, die wir miteinander geteilt haben. Ich stelle ihre Gemälde sichtbar auf, sodass sie immer, wenn sie bei mir sind, daran erinnert werden, wie stolz sie darauf sein können, etwas Einzigartiges erschaffen zu haben. Diese kleinen Kunstwerke können nicht nur ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern, sondern auch das Selbstbewusstsein meiner Enkelkinder stärken.

Es ist inspirierend zu sehen, wie die Kinder mit so viel Leidenschaft und Freude etwas erschaffen, das mich sehr berührt. Während ich ihre kreativen Ausdrucksformen betrachte, erlebe ich den Zauber der Kindheit in seiner reinsten Form – unbeschwert und voller Möglichkeiten. Es ist dieser Zauber, nach dem ich strebe, wenn wir gemeinsam neue Projekte starten und unserer Fantasie freien Lauf lassen. Jedes Gemälde wird zum Zeugnis unserer gemeinsamen Reise und zu einem Symbol für die Liebe, die uns verbindet. So wird das Malen für uns nicht nur zur Kunst, sondern zu einer bewussten Art des Lebens, bei der wir das Hier und Jetzt umarmen und wertschätzen – eine kostbare Lektion, die in der Hektik des Alltags oft verloren geht.

Ihre Werke erinnern mich daran, dass die wahre Magie von Weihnachten nicht in den materiellen Dingen liegt, sondern in den Emotionen, die wir teilen und erleben. Ihre Gemälde machen mir bewusst, dass die schönsten Geschenke aus dem Herzen kommen.

Weihnachten mag vorbei sein, doch die schönen Gefühle und Erinnerungen leben in den Bildern weiter. Ich möchte immer wieder in diese bunten Erinnerungen eintauchen, nehme mir oft einen Moment Zeit, um diese Schätze zu feiern und meinen Enkelkindern zu zeigen, wie wichtig ihre Stimmen in dieser bunten Symphonie des Lebens ist. Damit mache ich es zu meinem Herzensprojekt!

Text und Gemälde (Kindergemälde von Ela und Leo) © chrinolo

To All The Wolves … und für alle Menschen, die Wölfe lieben

 

… meine Gedanken führen mich dabei auch zu Scott, Ayla und Khan, die weißen Wölfe, die ich kennen lernen durfte ( https://seelenglimmern.com/2015/07/18/gluecklich-unter-woelfen/ ). Ich habe jedesmal in meinem Blog über sie berichtet … bis unser Schöpfer sie zu sich geholt hat 😢

Die Wölfe, die Wolfsmutter Tanja Askani so liebevoll betreut, kenne ich nur aus ihren Videos und Berichten über ihre Arbeit. Aber darüber habe ich auch schon mehrmals berichtet: https://seelenglimmern.com/2015/07/11/liebe-learning-by-doing-20651768/

Und nun hat sie ein neues wundervolles Video eingestellt  🙂   :

 

Außerdem möchte ich noch auf ein weiteres Video aufmerksam machen (den Tipp habe ich selbst von einer ganz lieben Freundin erhalten – danke dafür  💝 ).  Es geht um Takaya, den einsamen Wolf  … ich sah im Film ein einzigartiges, beeindruckendes Tier, eine wunderschöne Landschaft und hörte dazu bezaubernde Musik:

 

Wolfsheulen – man heult aus Sympathie und auch weil es Spaß macht …

 

Ihr wisst ja inzwischen, wie sehr ich die Wolfsmutter Dr. Marion Ebel schätze und verehre. Natürlich verfolge ich auch weiterhin ihre Arbeit mit ihren Wölfen – der jüngeren Generation, bestehend aus Inuq, Aslan und Monja (geb. 2011).

Kommenden Dienstag, dem 2.7.19 um 19 Uhr findet wieder eine „Wolfsheulnacht“ im Wildpark „Alte Fasanerie“ in Hanau Klein Auheim statt – ohne Heulgarantie, wie Dr. Ebel bemerkt. Mit Inuq, Aslan und Monja ist es nicht so einfach wie damals mit Khan, Ayla und Scott. Damals kamen bis zu 2500 Besucher, um das melodische Heulen miterleben zu können.

In „hallo hessen“ zeigt die „Wolfsmutter“, Wildbiologin Marion Ebel, wie das Heulen funktioniert und gibt davon eine Kostprobe. Schaut mal rein – ab Videolaufzeit 15:20 …  habe ich mitgeheult, als ich „Die Fantastischen Drei“ wieder sah:

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hallo-hessen/sendungen/hallo-hessen—teil-1,video-95600~_story-sendung-64592.html