Sie lauern im Hintergrund …

 

….  ja, auch die für’s Leben gültigen sogenannten Faustregeln, die oft mit Prozenten zu tun haben – Zahlen also! Eine zum Beispiel sagt:

Unter der Ein-Prozent-Regel (auch: Einprozentregel, selten: 1 %-Regel) versteht man in der Netzkultur die Faustregel, wonach die große Mehrheit der Benutzer von Online-Communitys keine eigenen Inhalte beiträgt, sondern nur still mitliest (englisch to lurk, herumlauern, lauschen).

Das wird inzwischen bestritten!?

Der IT-Berater Jakob Nielsen  beschrieb die Heterogenität der Beteiligung im Web, das er sich weniger wie eine Community und mehr wie eine „riesige unpersönliche Stadt“ vorstellte. Nielsen griff das Konzept erneut 2006 zur Beschreibung des Web 2.0 auf, als er die 90-9-1-Regel in der Form, in der sie auch heute noch bekannt ist, prägte:

„Die meisten Benutzer beteiligen sich nicht sehr viel. Meistens lauern sie nur im Hintergrund herum. Demgegenüber stammt eine unverhältnismäßig große Menge an Inhalt und anderer Aktivität von einer winzig kleinen Minderheit aller Benutzer.“

In Anlehnung an ein Modell aus der Wirtschaftswissenschaft handelt es sich um eine spezielle Ausprägung des Paretoprinzips, einer 80:20-Regel, die besagt, dass 80 Prozent des Erfolgs eines Projekts auf 20 Prozent der dazu eingesetzten Mittel zurückgehen.  (Wiki)

80:20, das kenne ich – früher musste ich im Rahmen des Qualitätsmanagements Pareto-Diagramme erstellen. Es ging um die vielen Fehler und deren Auswirkungen.

Dies machte mich oft betroffen und betraf mich auch. Unbestritten, ich mache eine Menge Fehler und das ist auch gut so – es zeichnet mich als Menschen aus! Fehler sind menschlich. Nun ist es aber nicht so, dass ich das einfach so hinzunehmen darf. Man muss etwas dagegen tun, denn Fehler haben schliesslich Auswirkungen. Genau hier kommt Herr Pareto ins Spiel, denn durch ihn weiss ich:

Nur 20 % der Fehler sind verantwortlich für die 80 % schlimme Auswirkungen !!!

Dies bedeutet: sich auf das Wesentliche zu konzentrieren! (das stammt nicht von Pareto, meint es aber ähnlich).

Diese 20 % Fehler, welche so schreckliche Auswirkungen haben, müssen bekämpft werden. Nur 20 % – was ist das schon? Das muss doch wohl zu schaffen sein!

20 % – von vielen – aber welche genau? Mein Gott, wenn ich das nur wüsste. Aber ich fühle, sie lauern schon im Hintergrund! Wie die untätige grosse Mehrheit, die auf ihre Gelegenheit wartet.

Ich darf gar nicht daran denken, welche schlimmen Auswirkungen die verursachen können …

Also, jetzt tut mal was, beteiligt euch aktiv und hört auf zu lauern, während ich die wesentlichen 20 % Fehler suche, die sonst evtl. für den Misserfolg meiner Projekte verantwortlich sind. Und reitet nicht ständig auf den lächerlichen 80 % meiner Fehler rum, die ohnehin keine nennenswerten Auswirkungen haben … ich denke dabei an diese Erbsenzähler, die Nörgler, die bekanntlich in jeder Suppe ein Haar finden!

So, ich habe die Sache eingehend durchdacht und auch was geschrieben, also mein Wissen (mit-)geteilt. Mehr kann man heute von mir nicht verlangen.

Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen, fehlerfreien Tag 🙂

 

9 Gedanken zu “Sie lauern im Hintergrund …

    • Das ist richtig 🙂 Trotzdem interessiert es mich, welcher Art die Fehler sind, die ich mache und welche Auswirkungen sie haben … ich meine hauptsächlich. Manche macht man ja gleich mehrmals, was bedeutet, dass ich noch nicht (alles) gelernt habe 😉
      Danke für deinen Kommi und
      liebe Grüsse,
      Christel

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