Randnotiz … an der Leere werden wir zu Träumern

 

… oder über die absolute Freude an der Leere.

*Fussnote:

Eines Tages stellst du fest: da ist nichts mehr.
Schlimmer noch, du erkennst: da war auch schon vorher Nichts.
Das Nichts ist ein Fass ohne Boden.
Du füllst es beharrlich mit deinen Gedanken
und das Ergebnis ist letztendlich immer das Gleiche:
LEERE !
© chrinolo

 

 

 

 

 

 

Leere …  „Wenn der Geist von allem Unrat gesäubert ist, der sich seit urdenklichen Zeiten angesammelt hat, steht er ganz nackt da.
Er ist nun leer, frei und echt und gewinnt seine naturgegebene Autorität.
Darin liegt eine grosse Freude – nicht jene Freude, die durch ihr Gegenteil, den Kummer, jederzeit wieder aufgehoben werden kann, sondern eine absolute Freude, von der nichts fortgenommen und der nichts hinzugefügt werden kann. “ (Daisetz Teitaro Suzuki)

Ich erinnere mich auch an Worte von Ulrich Schaffer:

Leere

Was du auch tust,
und wie stark du dich auch sehnst,
nie wird ganz ausreichen, was du hast.
An der Leere werden wir zu Träumern,
Entdeckern, Liebenden und Hoffenden.
Wenn du dich aber für Bitterkeit entscheidest,
dieses süße Gefühl, an der Welt zu leiden,
nicht wertgeschätzt und unverstanden zu sein,
dann schließt sich die Tür in die Weite.
Dann richtest du dich ein in dem, was du nicht hast,
und verpasst die Gabe der Sehnsucht:
die geheimnisförmige Leere,
die sich mit mehr füllt,
als du dir wünschen konntest.

© Ulrich Schaffer
Fotograf und Schriftsteller

12 Gedanken zu “Randnotiz … an der Leere werden wir zu Träumern

    • Darum geht es hier nicht, es geht um das Nichts. Gemeint ist das, von dem du überzeugt warst, dass es da ist (du hast es dir aber nur eingebildet) und darum hast du es lange mit deinen Gedanken „gefüttert“.

      Ich glaube, was du meinst ist das Vergangene, das ja definitiv da war. Das bleibt natürlich – für immer!: „Für gewöhnlich sieht der Mensch nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit; was er übersieht, sind die vollen Scheunen der Vergangenheit. Im Vergangensein ist nämlich nichts unwiederbringlich verloren, vielmehr alles unverlierbar geborgen. (Viktor Frankl).

      Ich hoffe, dass ich einigermassen verständlich erklären konnte, was ich meine. 🙂

      Liebe Grüsse und schönen Tag!

      Gefällt 1 Person

  1. Philosophisch gesehen , ist die Leere positiv, weil Platz für neues ist! Wenn das Fass voll ist, gibt’s für nichts mehr Platz!
    Also, auf zu neuen Ufern! Das sehe ich auch in Deinem Werk! Du kehrst der Leere den Rücken.

    Ein deutungsvolles Werk, sehr schön! Eigentlich bedarf es gar keinem Text (Zitat) mehr!

    ❤liche Grüße Babsi

    Gefällt 2 Personen

  2. Liebste Christel,es muss immer weiter gehen ❤ Durch die verschiedene Phasen wird man weiser ❤ Postiv denken ❤ An Dich denken ❤ Wer sich liebt ,kann auch anderes ,andere lieben ❤ Nichts ist sicher,daher ist es gut,vieles zu lieben ❤ Kann man nicht auf die Berge ? Auch die Hügel sind schön.Keine Hügel ,da ? Νunja,auch die Ebene kann schön sein 🙂 Man kann sich fast an allem erfreuen ❤ Viele Bussis ❤

    Gefällt 1 Person

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