Ich hab’s geahnt – das kann ja gar nicht funktionieren … đŸ˜Ą

 

… selbst mit unermĂŒdlichem Üben nicht! DarĂŒber hinaus muss man ja nicht jede Erfahrung selbst machen. Das hat mir mein Vater schon ziemlich frĂŒh eingetrichtert. Trotzdem habe ich viel selbst ausprobiert, was letztendlich total umsonst war. Aber so fiel mir das „Glauben“ leichter. Ja, ich glaube jetzt dem Autor folgenden Artikels, der sich auf ein Sachbuch bezieht und auf Versuche, die Andere schon vor mir unternommen hatten (die waren auch neugierig wie ich  😜 ) . Wie gesagt, es geht um das Röhrchen und den „Blowjob“, ĂŒber den ich in meinem vorletzten Beitrag berichtet hatte.

Mir ist klar, dies wird, wenn ĂŒberhaupt, nur sehr wenige interessieren, aber ich schreibe trotzdem darĂŒber. Es wird hier so viel ĂŒber „NebensĂ€chliches“ geschrieben, da fĂ€llt das nicht auf. 😖

Also, in diesem Artikel habe ich folgendes gelesen:

Völlig unmöglich ist es, die Farbe im flĂŒssigen Zustand durch ein Rohr zu pusten. Selbst durch ein teilweises Abdecken des Rohres, Ă€hnlich wie bei einem Gartenschlauch, lĂ€ĂŸt sich keine ZerstĂ€ubung der Farbe erreichen. Die Lungenkraft liefert nicht den notwendigen Druck, der zur ZerstĂ€ubung der Farbe notwendig wĂ€re.  [… ]  Die Herstellung von Handnegativen ist die einzige Technik, bei der man die Farbe aufblasen kann, allerdings nicht durch ein Röhrchen, sondern mit dem Mund (Abb. 7). Die nicht zu dĂŒnn suspendierte Farbe wird in den Mund genommen und mit einer Mundstellung Ă€hnlich wie beim Blasen einer Trompete, möglichst fein zerstĂ€ubend auf die Wand aufgepustet. Die Farbe ist eher etwas dicker als zu dĂŒnn anzurĂŒhren. Ein zu flĂŒssiges MischungsverhĂ€ltnis hat ein Herunterlassen der Farbe zur Folge. Da es bei den Handnegativen nicht auf die Außenform ankommt, ist diese Technik recht geeignet.“
( http://www.joachimdomning.de/cms/index.php?module=ContentExpress&func=display&bid=27&btitle=braun&mid=17&ceid=86 )

Wusste ich’s doch – Lesen bildet! Den Trinkhalm zum Pusten habe ich inzwischen entsorgt.   😉

Also mit dem Mund blasen heisst die Lösung. Das ist machbar, denke ich. Nun bliebe nur noch die Frage, welche Farbe dafĂŒr in Frage kommt – Acrylfarbe darf es jedenfalls nicht sein. Und auf Sandkörnern beisse ich auch nicht gerne rum (das kenne ich von ungewaschenem Salat đŸ˜·Â ). Ich meine, ockerfarbige oder rote Erden kommen da gar nicht in Frage. Auch von Russ bin ich nicht wirklich begeistert. Meinen HĂ€matit oder Lapislazuli aus meiner Mineraliensammlung möchte ich dafĂŒr auch nicht opfern. ausserdem mĂŒssten die ja pulvrig zermalen werden und wer weiss, ob das meine KaffemĂŒhle schafft.   😏

Aber Kaffee wĂ€re doch einen Gedanken wert! FĂŒr Brauntöne …   😊 und im Keller habe ich noch einen krĂ€ftigen Chianti aus der Toskana … fĂŒr die Rottöne. Na, damit kann man doch arbeiten. Da haben schon etliche KĂŒnstler/innen echt gute Malereien geliefert.

Und fĂŒr den Untergrund – mir steht ja keine Höhlenfelswand zur VerfĂŒgung – habe ich auch schon eine Idee. Entweder Steinpapier (das hat mir Agnes vor Kurzem schon empfohlen) oder ich verwende mein Marmormehl als Aufstrich auf’s Malpapier.

Da tun sich doch echt brauchbare Möglichkeiten auf, die einen Versuch wert sein sollten … schaun mer mal!  Vielleicht gelingt mir etwas Ähnliches …

 

7 Gedanken zu “Ich hab’s geahnt – das kann ja gar nicht funktionieren … đŸ˜Ą

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