Der Unterschied zwischen dem normal sich verhaltenden Bären, dem Schadbär und dem Problembär.

„Nun haben wir, der normal verhaltende Bär lebt im Wald, geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr. Äh, wir haben dann einen Unterschied zwischen dem normal sich verhaltenden Bären, dem Schadbär und dem Problembär. Und, äh, es ist ganz klar, dass, äh, dieser Bär, äh, ein Problembär ist und es ist im Übrigen auch, im Grunde genommen, durchaus ein gewisses Glück gewesen, er hat um 1 Uhr nachts praktisch diese Hühner gerissen. Und Gott sei Dank war in dem Haus, äh, war, also jedenfalls ist das nicht bemerkt worden. Auf Grund von, äh, es ist nicht bemerkt worden. Stellen Sie sich mal vor, der war ja mittendrin, stellen Sie sich mal vor, die Leute wären raus und wären praktisch jetzt, äh, dem Bär praktisch begegnet. Äh, was da hätte passieren können“

(Edmund Stoiber)

Die Rede ist von Bruno, den man 2006 in Bayern erschoss. Seine Mutter, Jurka, lebt heute im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, den ich besucht habe. Jurka (geb. ca. 1997) war einst eine Wildbärin in Italien …

Im Park leben derzeit 9 Bären – zusammen mit den drei Wölfen. Einigen bin ich begegnet, aber nicht alle konnte ich fotografieren.

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Anfang September hat der Südwestrundfunk die Fernsehsendung „Expedition in die Heimat – unterwegs im Kinzigtal“ gedreht. Das Filmteam war auch zu Besuch im

Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

Bad Rippoldsau-Schapbach

Die Sendung wird nun am

Freitag, 2. Oktober um 20.15 Uhr

ausgestrahlt. Viel Vergnügen beim Anschauen!

Ich war gestern dort, um mich mal umzuschaun:

Und noch eine kleine Bärengeschichte:

Grosser Aufruhr im Wald!

Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht.
Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn:
“Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?”
“Ja”, sagt der Bär, “auch dein Name steht auf der Liste.”
Voll Angst dreht sich der Hirsch um und geht.
Und wirklich, nach 2 Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.

Die Angst bei den Waldbewohner steigt immer mehr und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt.
Der Keiler ist der erste, dem der Geduldsfaden reisst und der den Bär aufsucht um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste stehen würde.
“Ja”, antwortet der Bär, “auch du stehst auf der Liste”. Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach 2 Tagen tot auf.

Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch, den Bären aufzusuchen.
“Bär, steh ich auch auf der Liste?”
Ja, auch du stehst auf der Liste.”
“Kannst du mich da streichen?”
“Ja klar, kein Problem.”

>> Kommunikation ist alles!!!

2 Gedanken zu “Der Unterschied zwischen dem normal sich verhaltenden Bären, dem Schadbär und dem Problembär.

  1. Das mit der Kommunikation ist ein Brüller. 🙂
    Das ist so herrlich auf die Arbeitswelt umzulegen, mit dem Unterschied, dass es dort nicht so einfach klappt sich streichen zu lassen.

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