Wohl einer der schönsten Zustände … Verliebtheit!

 

„Als ich sie (die Aale für die Suppe) ihm brachte und mich schon am Eingang Bratenduft empfing, knurrte mir plötzlich der Magen: Ich hatte seit dem Frühstück nichts mehr gegessen und es nicht einmal bemerkt. Es war einfach ein großartiger Tag. Die Welt um mich herum war einverstanden und passte sich meinem neuen Befinden an. Das Gras hatte beschlossen, nach Basilikum zu riechen …“

Während ich das las, fing meine Seele sofort an zu lächeln und beförderte aus ihrer Tiefe die schönsten Erinnerungen hinauf ins für vieles zugängliche Labyrinth meiner Gedankengänge … natürlich kenne ich diesen „Ausnahmezustand“, der alles andere in den Hintergrund treten lässt! Es ist mit sehr vertraut: Das Gefühl, die Welt aus den Angeln heben zu können. Die unglaubliche Leichtigkeit, die uns durch die Zeit schweben lässt, alle Alltagssorgen und Wirren des Lebens hinter uns lassend. Es ist der sanfte Anfang der Verliebtheit, die sich in jeder Nervenzelle ausbreitet und alle Sinne in einen einzigartigen Rausch versetzt. Unsere Gefühle wandern durch den großen paradiesischen Garten unseres Selbst, dieses Paradies, aus dem wir einst kamen und an das wir uns nun erinnern. Es öffnet sich plötzlich und zeigt sich in seiner ganzen überwältigenden Schönheit. Wohl einer der schönsten Zustände, in dem jeder Tag großartig erscheint … insbesondere bei der ersten Begegnung mit dem Menschen, der uns in diesen unglaublich berauschenden Zustand versetzt.

„Unsere Zurückhaltung rührte nicht daher, dass wir einander fremd gefühlt hätten, sondern eher daher, dass wir uns so vertraut waren. Ich kann nicht sagen, woher diese Vertraut kam. Vielleicht aus dem Umstand, dass wir aus irgendeinem Grund in der Vergangenheit keine gemeinsame Zeit gehabt hatten und das nur bedeuten konnte, dass wir in der Zukunft eine haben würden.

Kann man sich auch durch das nahe stehen, was erst noch kommt? Und konnte dies so unweigerlich, so zweifelsfrei sein, dass sich daraus gewissermaßen ein Gefühl vorauseilender Vertrautheit ergab?“ (Textauszug)

Ich war gespannt auf die Beantwortung dieser Fragen und las fasziniert weiter … auch dieses Buch von Andreas Séché hat mich wieder mit allen Sinnen in eine Welt geführt, die mir in gewisser Weise vertraut ist – tief in meiner Seele verankert und erinnernswert.

Wohlgefühl machte sich beim Lesen für Stunden in mir breit. Kann man Schöneres von einem Buch erwarten?

Hier ist es – „Leuchtturmmusik“:

 

 

3 Gedanken zu “Wohl einer der schönsten Zustände … Verliebtheit!

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