Afrika, du fernes Land …

 

Afrika, du fernes fremdes Land
Wild zeigst du dich und einladend schön
Wie gerne würde ich dich wiedersehn

Wieder-sehen?

Ja, ich weiß, ich war niemals dort
Und doch ist es wahr
Die Geschichte der Menschen beginnt in Afrika

In deinem Herzen einst
Der Menschheit Wiege stand
Ja, in Afrika, dem unbekannten, fernen Heimatland

Ich möchte mich so gerne erinnern
Doch vergeblich, es ist viel zu lange her
Selbst es mir vorzustellen fällt mir schwer

Jedoch, mit geschlossenen Augen sehe ich in die Ferne …

Im fahlen Morgengelb weidet dort friedlich ein Rind
Wie Mondsicheln erheben sich seine langen Hörner
Und zu seinen Füßen spielt arglos ein Kind

Mitglieder aus dem Volk palavern im ausgedörrten Grün
Ich glaube, es sind meine Schwestern und Brüder
Zur Debatte steht, wohin sie nun als nächstes ziehn

Das Rind steht im Mittelpunkt ihres Lebens
Dessen Geist ist stets gegenwärtig
Dieses Volk kennt das Naturgesetz des Nehmens und Gebens.

© chrinolo

6 Gedanken zu “Afrika, du fernes Land …

    • Danke für deine ergänzenden Links zu zwei bemerkenswerten Beiträgen – ja, wir denken da ähnlich.
      Und das finde ich sehr schön 🙂
      Mir fällt da gerade ein Zitat ein:
      Die Zufriedenheit ist fortgegangen, um in den Städten zu predigen, wo Korruption und Begierde herrschen. Und wir brauchen sie hier nicht, denn das Glück sucht nicht Zufriedenheit. Das Glück verlangt nach Vereinigung, während die Zufriedenheit die Ablenkung sucht, die vom Vergessen lebt.
      Khalil Gibran

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