Bei Ortheil denke ich an Schumann

 

Er schreibt Bücher, die mich beim Lesen immer „aufhorchen“ lassen. Bei seinem Buch „Die Erfindung des Lebens“, eines der berührendsten und schönsten Bücher, die ich von ihm gelesen habe,  hörte ich Bachs Italienisches Konzert und Schumanns C-Dur-Fantasie.

Die Musik führte ihn zur Sprache. Und daraus entstanden seine wundervollen Romane, die ich kennen- und lieben gelernt habe.

Nun lese ich „Musikmomente“, Ulrike Sokul hatte es kürzlich vorgestellt:

https://leselebenszeichen.wordpress.com/2018/02/13/musikmomente/

und schon beim Lesen ihrer Buchbeschreibung ahnte ich, was dieses Buch mit mir tun würde: schon nach den ersten Seiten bin ich wieder in sein „Die Erfindung des Lebens“ versunken. In die Geschichte des kleinen Jungen, dessen Mutter „erstummt“ war und ihn auch stumm machte. Bis …

(Textauszug aus „Die Erfindung des Lebens“ Seite 69 und 75 von Hanns-Josef Ortheil)

Ich denke, während ich nun „Musikmomente“ weiterlese, werde ich oft das Buch zur Seite legen müssen, weil sich Szenen, Emotionen und Musik aus seinen anderen Romanen in mir auftun. Jedesmal wird die passende Musik dazu in mir erklingen.

2 Gedanken zu “Bei Ortheil denke ich an Schumann

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